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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#46Ungelesener BeitragVerfasst: 06.07.2017 21:09 
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Hallo,

Anfangs habe ich auch versucht die Figuren nach Rhythmus zu fliegen. Also nach der "Zählreim" Methode die du angesprochen hast. Ich hab die Erfahrung gemacht das alles perfekt stimmen muss damit das Ergebnis, also die Figur, gut wird. Der Motor muss super laufen und "Schalten" und der Wind muss auch mitspielen. Ist einer der Faktoren mal nicht perfekt, dann wirds gefährlich.
Ich muss dazu sagen dass ich immer verbrenner nach dem 4-2-4 Prinz geflogen bin. Also Motore die im Sturzflut richtig zurück schalten. Manche Elektro Modelle neigen (zumindest augenscheinlich) dazu im Sturzflug sogar deutlich zu beschleunigen. Ich kann mir vorstellen dann wird die "Zählreim" Methode kaum zum Erfolg führen.
Nach einer Weile hab ich dann versucht mehr nach Auge zu fliegen. Und das brachte dann auch den gewünschten Erfolg auch wenn der Motor mal nicht perfekt zurück geschaltet hat.
Ich denke also das ist die bessere Variante. Man kann dann auf das Modell reagieren und korrigieren. Nach einer Weile wird es dir gelingen selbst dann in der richtigen Höhe raus zu kommen wenn du mal zu früh oder zu spät die Ecke einleitest. Einfach indem du den Radius der Ecke variierst.
Egal wie du es machst, ich finde es wichtig das dein Model im Sturzflut so wenig wie möglich beschleunigt.
Ein weiterer Tip:
Versuche dich dazu zu zwingen deine Hand immer auf einer Linie zwischen Modell und Schulter zu halten. Also immer schön mit der Hand dem Modell folgen. Oft sehe ich Piloten welche in abwärts Passagen die Hand zu hoch halten. Dann muss man Drücken damit es überhaupt gerade aus weiter geht. Das macht alles nur unnötig kompliziert.

Auch hilft es wie Christoph schon geschrieben hat wenn dein Modell wendig ist. Ich denke ein Modell sollte durch die Figuren nicht an seine Grenzen stoßen dürfen. Es sollte immer genügend Reserve vorhanden bleiben. Um dies zu erreichen hat dir Christoph ja schon tips gegeben. Ich würde zusätzlich noch vorschlagen den Leinenabstand am Griff zu vergrößern um das Modell wendiger zu machen.

Viel Spass beim Trainieren und viel Erfolg!
Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#47Ungelesener BeitragVerfasst: 10.07.2017 19:47 
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Hallo Christoph, Hallo Frank,

heute habe ich den Quadratlooping nochmals geübt. Nachdem ich nun mehr auf die 2. Ecke achte (vorher hatte ich mich nur auf die 3. und 4. Ecke konzentriert), lief es etwas besser. Ich glaube, ich reisse meinen Flieger noch zu sehr um die Ecken. Der Flieger schlingert geradezu um die Ecken. Ich muß hier doch viel weicher fliegen - also näher am Looping.
Ich habe außerdem festgestellt, dass wenn ich mich nicht mit dem gesamten Körper mit drehe, sondern nur mit dem Arm der Figur folge, dann klappt es mit dem oberen waagrechten Flug nicht und ich komme zur 3. Ecke zu tief.
Allerdings habe ich bei anderen Piloten noch nie gesehen, dass sie den gesamten Oberkörper dabei drehen.

Mal sehen, vielleicht wird’s ja doch noch was ;-)
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#48Ungelesener BeitragVerfasst: 11.07.2017 13:57 
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Hallo Martin,

das wird schon! Nur Geduld. Mitdrehen mit dem Oberkörper ist erlaubt, Hauptsache die Füße bleiben fest am Boden und Du hast es j schon richtig erkannt, dass Du die Ecken zu stark reißt, vermutlich dann auch die 2. Ecke. Diese musst Du weich fliegen, sonst verliert Dein Flieger zu viel Geschwindigkeit, das Modell fängt an zu wackeln etc.

Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#49Ungelesener BeitragVerfasst: 02.09.2018 13:21 
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Hallo,

beim Wettbewerb in Bodman gab es für mich das AHA-Erlebnis zum Quadratlooping. Da meine Quadratloopings einfach nicht klappen wollen, riet mir ein Kollege, ich solle doch mal einen quadratischen Aussenlooping fliegen: „Einfach mal andersrum!“
Da mich die Figur wirklich nervt, habe ich ihn dann tatsächlich als Aussenlooping geflogen. Unglaublich - der Flieger hat einfach gemacht, was ich wollte! Perfekt! Das waren locker 11 Punkte!! Ich war so fassungslos, dass ich gleich einen weiteren dran gesetzt habe. Das gibt’s doch gar nicht - und niemand hat’s gesehen!
Okay, die Abfanghöhe war doch ziemlich tief und beim 2. Mal war’s noch knapper. Aber ich kann’s !! Ich bin zwar noch zu langsam im Bewegungsablauf, aber das läßt sich mit Training beheben.

Nur - warum klappt es als Innenlooping nicht! Ich habe es nicht verstanden!!
Die Erleuchtung kam dann erst durch eine anschließende Diskussion. Das Zusammenspiel von Handgelenk und Griff zeigte in meinem Fall, dass ich zwar viel Raum habe, um das Handgelenk nach unten zu drehen, aber ich bei gestrecktem Arm kaum den Griff nach oben drehen kann. Bei den runden Figuren spielt das bei mir scheinbar keine Rolle, aber die eckigen Figuren erfordern doch deutliche Bewegungen im Handgelenk.

Bei Vergleichen mit Griffen von anderen Fliegern zeigte sich, dass mein Handgelenk wohl nicht der Norm entspricht. Wenn ich also die Stellung meines Handgelenks so anpasse, dass ich den selben Steuerausschlag nach oben wie nach unten erzeugen kann, dann fühlt sich meine Handhaltung für einen neutralen Ruderausschlag ziemlich unnatürlich an. Nun muß ich meinen Griff auch noch so umbauen, dass er meinen persönlichen „Bias“ ermöglicht. Genau das hat aber Claus Maikis bereits in verschiedenen Artikel beschrieben. Ich habe sie sogar gelesen - hatte aber bisher angenommen, dass ich diesbezüglich alles richtig gemacht hätte. Denkste ! :sad:

Die Diskussion zeigte aber auch, dass andere Kollegen damit auch kämpfen. Der Kollege meinte: „Ich mag die Quadratfiguren auch nicht. Ich glaube, ich muß mir meine Griffhaltung auch mal ansehen.“
Fesselflug ist wesentlich komplexer als gedacht! Irgendjemand hat einmal gesagt: Einfach die Figuren in den Himmel zeichnen. Ist doch ganz einfach! ;-)


Martin


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