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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#31Ungelesener BeitragVerfasst: 26.11.2014 10:13 
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Hallo Willi,

kann es sein, dass wir von zwei unterschiedlichen Problemen sprechen? Berichtige mich, wenn ich daneben liege!

Problem A
Die Figuren enden in unterschiedlicher Höhe.

Problem B
Die Figuren sind unterschiedlich groß.

Ich glaube, du zeigst das Vorgehen bei Problem B. Oder hängen beide Probleme zusammen?

Trotzdem hast du natürlich recht: Wenn die Leinenverstellung zu einer falschen Handhaltung führt, ist die Maßnahme sinnlos. Solange wir aber nicht in den cm-Bereich kommen, dürfte das wohl die Hand ohne Probleme ausgleichen können. Ich glaube, um mehr ging es dabei auch nicht.


Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#32Ungelesener BeitragVerfasst: 26.11.2014 10:57 
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Hallo Martin.

Ich würde sagen, beide Probleme hängen sehr eng zusammen! Wenn die Loopings unterschiedlich groß ausfallen, dann müssen sie zwangsläufig, wenn sie alle gleich bei 1,5 m starten, unterschiedliche Ausflugshöhen haben. Denn ich glaube, daß der Einflug in die Figur immer irgendwie automatisch gleich vollzogen wird, erst im Laufe des "Steigfluges" über 22,5° hinaus machen sich dann die Unterschiede in den Radien bemerkbar. Um eine gleiche Höhe von 45° Leinenerhebung zu behalten, läßt man den Looping mit dem engeren Radius etwas nach oben "auswandern" (vermutlich unbewusst), im Sinkflug machen sich dann die unterschiedlichen Radien wieder bemerkbar, weil man das Modell dort sozusagen einfach "fliegen" läßt. Beim engeren Looping kommt dann die höhere Ausflugshöhe zustande.

Sollten die unterschiedlichen Ausflugshöhen sozusagen "entgegengesetzt" vorkommen, dann steuerst du bewußt "unbewußt" gegen die unterschiedlichen Radien an. Du weißt, daß die Looopings unterschiedlich groß ausfallen, also versuchst du von vorneherein die Loopings gleich groß "zu fliegen", was aber dann im Abwärtsteil daneben geht.

Ich kann das mit Worten schwer beschreiben, was da vor sich geht. Aber ich denke wirklich, du wirst bessere Loopings und Ausflüge erhalten, wenn das Modell in beide Richtungen gleich "dreht".

Gruß
Willi


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#33Ungelesener BeitragVerfasst: 27.11.2014 09:54 
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Hallo Willi,

dann werde ich wohl nicht umhin kommen und mir einen neuen FF-Griff zulegen, der mir auch diese Einstellmöglichkeit bietet.
Weißt du, wo man einen solchen Griff herbekommt? (Mit Harzen zu arbeiten, um so ein Teil zu basteln, ist nicht mein Ding.)
Die Frage ist wohl jetzt nicht zu verhindern ;-)


Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#34Ungelesener BeitragVerfasst: 27.11.2014 12:41 
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Hallo Martin.

Ich bin in Sachen Griff auch mehr der "Eigenbauer". Vielleicht bei BRODAK?
Claudia's Uwe hat auch mal Griffe gemacht, ich weiß aber nicht, ob er die auch als "Fertigteil" anbietet.
Einen sehr leichten Griff mit Verstellmöglichkeiten bietet Franz Haas an unter BFM-Modellbau. Vielleicht hat er auch einen "zusammengebauten".

Gruß
Willi


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#35Ungelesener BeitragVerfasst: 27.11.2014 13:08 
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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#36Ungelesener BeitragVerfasst: 16.07.2015 09:59 
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Hallo,

nachdem ich nun mein Modell wiedermal beim Aussenlooping kaputt gemacht habe, sind mir zwei Sachen aufgefallen:
- erstens hat sich ein alter Fehler wieder eingeschlichen
- zweitens wurden meine Loopings immer schneller

Ich habe nun ein bißchen recherchiert und folgendes gefunden (siehe http://www.fesselflug.ch/content/werkst ... -wind.html):
Zitat:
Innen- und Aussenloopings, Innen Quadratloopings

Werden die runden Loopings genau im (starken) Seitenwind geflogen, so beschleunigt das Modell bei jedem Looping zunehmend. Dies kann, (vor allem dann wenn auch noch der Motor aufdreht), so weit führen, dass die untere Höhe nicht mehr gehalten werden kann. Um diese Effekt zu verringen müssen die runden Loopings seitlich zur Windrichtung versetzt werden, und zwar die Innenloopings nach links und die Aussenloopings nach rechts. ....

Mich verblüfft nun, dass ich genau diesen Effekt beobachten konnte. Aber der Wind war gar nicht so stark - würde ich sagen.

Beobachtet eigentlich jeder diesen Effekt? Mir war er bislang unbekannt - aber ich habe auch kein Trainingsgelände, das so hindernisfrei angeblasen werden kann. Bei Wind kämpfe ich immer mit Turbulenzen.

Grüsse
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#37Ungelesener BeitragVerfasst: 16.07.2015 16:32 
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Hallo Martin.

Es ist so, daß bei Wind die Modelle in den Loopings schneller werden und damit die benötigten Steuerkräfte höher. Dies war/ist bei Verbrennermodellen deutlich feststellbar, wobei die Modelle mit Rohrantrieb weniger dazu neigen. Aber du fliegst doch elektrisch, vermutlich mit Governer Mode, dann dürfte sich ein schneller werden des Modells in den Loopings eigentlich nicht so gravierend einstellen. Die Verbrenner touren auf in den Loopings und das Modell wird schneller, aber dies konnte ich bei meinen Elektromodellen nicht feststellen.
Könnte es bei dir nicht eher immer noch so sein, daß deine Loopings (einwärts und vorwärts) unterschiedlicher Steuerausschläge bedürfen? Ich meine, mußt du bei einer Art Looping viel mehr steuern als bei der anderen? Vermutlich bei den Vorwärtsloops mehr als bei den Einwärtsloops?
Dann solltest du noch mal am Modell die Ausschläge überprüfen und überlegen, den Griffabstand der Leinen zu verändern.

Ich denke, das Wichtigste wird sein, daß deine Loopings in beide Richtungen gleich sind.

Gruss
Willi


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#38Ungelesener BeitragVerfasst: 18.07.2015 16:35 
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Hallo Willi,

meine Loopings sind bestimmt unterschiedlich. Meine Innenloopings liegen meist zu hoch, während die Aussenlooping richtig liegen (nach meinem Gefühl). Insofern sind meine Aussenloopings besser als die Innenloopings - das war bei mir schon immer so (wenn sie klappen).
Unterschiedliche Steuerausschläge kann ich im Flug nicht feststellen - ich richte mich nie nach der Grösse der Handbewegungen, sondern beobachte wie das Flugzeug reagiert. Was meine Hand oder mein Arm genau machen, weiß ich wirklich nicht.
Dafür bräuchte ich mal ein Wochenende mit entsprechenden Coaching!

Ich fliege elektrisch mit Governer Mode. Trotzdem konnte ich die Geschwindigkeitszunahme in den Loopings deutlich feststellen. Für einen Moment dachte ich sogar, dass meine Elektronik "durchdreht".
Mich hat das doch ziemlich beeindruckt und in der Folge ist nun die Rumpfschnauze "eingedrückt".

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#39Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2015 14:06 
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Hallo,
ich habe eine Frage an die F2B Experten.

http://www.youtube.com/watch?v=A9VauDIMqeY

http://www.youtube.com/watch?v=4uy4Vq7eSoI#t=55

Diese beiden Videos zeigen die Handführung beim Kunstflug. Der Pilot dreht dabei die Hand in der Achse des Unterarms.
Beim Wingover ist mir das klar.

Die Hand zeigt immer in Richtung der Hochachse des Modells.

Wie ist das aber z.B. beim Looping?



W.


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#40Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2015 16:20 
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Hallo.

Bin zwar kein Experte, aber ich kann das F2B-Programm fliegen, wenn auch die Punktrichter manchmal etwas anders darüber denken.

Beim einem "richtig und gut" eingestellten Modell sollte es so sein, daß beim Geradeausflug in Normallage die Hand in einer bequemen und angenehmen Stellung in etwa senkrecht gehalten wird (wir sprechen hier vom "Durchschnittsfesselflieger", es gibt auch Exoten, die die Hand ganz anders halten oder bei denen gar die Bewegung des Griffes nach oben einen Tiefenruderausschlag bewirkt! Gibt es wirklich! Auch halten viele beim Rückenflug die Hand nicht in etwa senkrecht sondern mehr in einer "liegenden" Position (ich mache das auch so) oder verdrehen die Hand gar soweit, daß der Handballen nach oben zeigt. Alles Gewohnheitssache).
Sobald ein Steuerimpuls gemacht werden soll, muß die Hand natürlich in Richtung auf die gewünschte Bewegung des Modells "eingeknickt" werden. Solange, bis das Modell in die gewünschte Richtung fliegt. D.h. beim Wingover und den eckigen Figuren kommt ein schneller, harter Impuls aus dem Handgelenk, der das Modell möglichst "eckig" herumwerfen soll, bis gewünschte Richtung erreicht ist, dann geht die Hand wieder in die "Geradeaus"-Stellung zurück. Das Modell soll ja einen schönen geraden Wechselhalbkreis durch den Zenith fliegen, bzw. die Seiten der "eckigen" Figuren sollen ja möglich "gerade" aussehen.
Etwas anders liegt die Sache bei den runden Figuren. Hier muß natürlich solange "gesteuert" werden, bis die Figur vollendet ist. D.h. die Hand wird bei den Loopings und Achten immer irgendwie eingeknickt sein, solange die Figur geflogen wird. Je nach dem wie das Modell getrimmt und ausgelegt ist, muß auch schon mal während der Figur "nachgesteuert" werden, damit die Figur möglichst gleichmäßig rund aussieht. Ideal ist also ein Modell, daß beim Halten des Steuerausschlages "selbstständig" in der gewünschten Kreisbahn bleibt, das ist aber nur mit viel Trimm- und Probieraufwand zu erreichen. Bei den meisten Modellen ist also während der runden Figuren ein andauernder Steuerausschlag notwendig (mal mehr, mal weniger), dabei ist die Hand natürlich immer ein wenig "eingeknickt".
Zusätzlich zum Steuerausschlag führen manche auch den den ganzen Arm mit durch die Figur (siehe auch im ersten Video), das erleichtert unter Umständen das exakte Fliegen der Figuren. Aber auch das ist eine persönliche Vorliebe jedes einzelnen Acrofliegers.
Aber ich denke, die Antwort auf deine Frage lautet: bei den runden Figuren muß ständig gesteuert werden.

Warum probierst du das mit deinem Flieger nicht aus? Dann kannst du meine Antwort "live" überprüfen. Es wäre natürlich auch eine Herleitung aus der Physik möglich, aber dazu habe ich weder die Kompetenz noch die Lust.

Schönen Gruss
WIlli


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#41Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2015 17:08 
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Danke Willi,

ich habe das natürlich schon probiert. War aber beim Ansehen der Videos etwas verunsichert.

Mal sehn, was andere Kunstflieger zum Thema sagen.

Viele Grüße

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#42Ungelesener BeitragVerfasst: 27.04.2016 09:55 
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Hallo,

wer nach der Winterpause nun sein neues Fluggerät ausprobiert und irgendwie nicht so zufrieden damit ist, hat viele Möglichkeiten damit umzugehen.

Eine davon (mein bescheidener Rat) wäre, mal in die Trimmanleitung zu gucken, die Claus Maikis und Peter German für uns ins Deutsche übertragen haben.


Vielen Dank an Euch beide !!
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#43Ungelesener BeitragVerfasst: 09.06.2017 22:18 
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Hallo,

ich wurde nun schon mehrmals gefragt, wie man die Überkopf-8 fliegt. Ich versuche mal zu erläutern, wie ich das mache.

Eine Überlegung bei der Figur ist, was im ‚worst case‘ passiert und wie man sein Modell retten kann, wenn der Leinenzug plötzlich weg ist.
Man beginnt die Figur nicht dort, wo man sonst seine Figuren fliegt, sondern man setzt seinen Horizontalflug fort bis man 180° versetzt die Punktrichter sieht und der Wind direkt ins Gesicht bläst. Bei den Punktrichtern (also im Luv) bringt man sein Modell in den senkrechten Steigflug und fliegt in den Zenit genau über seinem Kopf. Der erste Kreis ist sozusagen ein Innenlooping (wird also mit Höhenruder geflogen); der zweite ein Aussenlooping (mit Tiefenruder geflogen). Als Fortgeschrittener darf ich nun die Figur beenden - der Profi fliegt im Rahmen des FAI-Programms gleich eine zweite Überkopf-8.
Der Ausflug aus der Figur erfolgt in Richtung Lee, so dass der Einflug und der Ausflug zu dieser Figur quasi einen Wingover bilden.
Das Abfangen aus dem senkrechten Sinkflug erfolgt weich (also nicht so hart wie beim Wingover).
Die Größe der Loopings soll so sein, dass sie vom Zenit bis zur 45° Linie reichen. Ich sage dazu immer: Fliegt den Looping groß! Je größer er ist desto mehr Schwung hat man für den nächsten Teil. Der Schwung ist wichtig, da man sonst Leinenzug verliert.

Im Worst Case hat man genau über Kopf keinen Leinenzug. Der Wind treibt dann hoffentlich das Modell mehr oder weniger nach Lee. Starker Wind würde also dafür sorgen, dass wieder Leinenzug entstehen könnte - der Wind wird aber niemals so stark sein, dass ihr euch darauf verlassen könnt! Zusätzlich empfiehlt es sich also los zu sprinten, um die Leinen wieder straff zu kriegen. Achtung bei Fluganlagen wie z.B. Bitterfeld: Wenn das Modell wieder unter Kontrolle ist, muß (!) man zurück zum Kreismittelpunkt, sonst landet das Modell in der Umzäunung.

Es gibt auch Piloten, die die Figur genau anders herum fliegen. Sie setzen die Figur im Lee an und fliegen nach der Luvseite aus. Es gibt bestimmt Gründe, das so zu tun. Ich kenne sie aber nicht. Das Reglement erlaubt beide Varianten.

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#44Ungelesener BeitragVerfasst: 04.07.2017 16:57 
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Hi,

damit es weiter geht, beschäftige ich mich nun mit Quadratloopings. Ich versuche ihn wesentlich größer zu fliegen als vorgegeben (fast 60°). Leider kommt dabei nur ein entsätzliches Herumgemurkse heraus - dass mein Flieger noch nicht geschrottet ist, grenzt an ein Wunder.

Für mich stellt sich der Quadratlooping so dar, dass die rechte Seite (senkrecht runter) wesentlich schneller geflogen wird als ich verkrafte. D.h. ich habe kaum Zeit in die Senkrechte zu steuern, muß ich doch sofort durch die rechte untere Ecke. Da bin ich dann so spät dran, dass der Flieger quasi am Boden entlang streift.

Ich habe es nun mit einem Zählrhythmus versucht - wahrscheinlich zähle ich zu langsam, denn die Katastrophe ist so auch nicht zu verhindern.
Also mal nachgefragt! Wie macht Ihr das ? ? ?
Habt Ihr einen Reim, den ihr aufsagt, oder "tanzt" ihr? Oder habt ihr eine Stopp-Uhr, die via Stromstoß das richtige 'Zucken' auslöst?

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: vom kunstvollen Fehlerflug zum fehlerfreien Kunstflug ?
#45Ungelesener BeitragVerfasst: 05.07.2017 16:18 
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Hallo Martin,

das Problem mit dem Quadratlooping, was Du beschreibst, hatte jeder schon mal. Es ist leichter gesagt als getan, 4 mal 90° Ecken zu fliegen. Die erste Ecke in den Quadratlooping wirst Du wohl gut meistern aber dann kommt die alles entscheidende zweite Ecke oben links. Wenn Du diese mit genauso viel Griffausschlag steuerst, wie die erste, dann fliegt Dein Flugzeug oben nicht waagerecht sondern steuert wieder runter und es bleib immer weniger Platz für die dritte und vierte Ecke. Probiere also, die Oberseite erst mal wirklich waagerecht hinzubekommen. Als Extremübung einfach oben auf 45° (oder höher) bleiben und im Rückenflug oben mal eine ganze Runde weiter fliegen und nach einer Runde mit einem halben Looping wieder in den Normalflug.

Wenn aber die obere Seite gerade ist und Du doch den Eindruck hast, dass die Abwärtspassage zu schnell kommt, dann nimm doch etwas Flapausschlag im Verhältnis zum Höhenruder zurück (wenn Du das einstellen kannst). Kannst Du es nicht einstellen, muss der Schwerpunkt zurück (Modell wird empfindlicher und wendiger) und gleichzeitig auch etwas die Leinenführung am Leinenausgang.
Viel Erfolg!
Christoph


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