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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#16Ungelesener BeitragVerfasst: 11.11.2016 22:22 
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Hallo Martin !

Ob die 3000er am ende noch über 14V sind , kann ich dir aus der Ferne nicht sagen. Im Endeffekt ist es (vermutlich) egal, ob man den Akku durch hohe C-Raten oder hohe Kapazität schwer macht, mann kann an der Stelle dann nicht viel rausholen. Hohe Kapazität lässt den Akku aber wahrscheinlich länger leben.
Ich würde aus der Geschichte mitnehmen, dass man versucht eine möglichst hohe Zellenzahl zu fliegen, um den absoluten Peak gering zu halten, die Leistung also eher aus der Spannung als aus dem Strom holt.
Du hattest ja geschrieben, dass du bei deinem 3900 um die 20C Maximalbelastung hast, dass sind schon fast 80A, da muss man erstmal Stecker finden, die dass auch mitmachen. als unterkante 6,5 C , dass sind ca. 24A
Wenn man etwas über den Tellerrand zu den RC-Kollegen schaut, sieht man, dass die in den RC-Combatmodellen inzwischen auch mit 6s fliegen. Die Brauchen auch nur 250W an der Welle, sind bei 300W Eingangsleistung dann um die 15A Strom. Da kann man dann 20g Regler und sehr kleine Motoren nutzen, kleine Stecker, dünne Kabel. Es gibt Multicoptermotoren, die eine Entsprechend niedrige kV - Zahl haben.

Wenn man jetzt mal weiterspinnt und mal so etwas wie 8s im Fesselflieger einsetzt, hat man ca. 30V Bordspannung
Du hast ein 4s Setup oder ? sind dann 14,8V x 78 A = ca. 1154W
Bei 30V hättst du dann ca. 38 A Peak, Da kannst du einen halb so großen Regler nutzen.
Dauerlast sind ja ca 6,5-10C also um die 24- 39A, da bist du dann mit 30V bei 10 bis 19A dabei. hast also den Peak um die Hälfte Reduziert, bei bissigerem Regelverhalten und weniger Regler u. Motorgewicht. Wenn der Controller Leistung fordert sind alle Ströme im Grünen bereich,40 A schafft so ziemlich jede Akku-Steckverbindung ab 3,5mm Goldis . Hast also weniger Verluste, was die Peaks wieder senkt und die Spannung oben hält. Der Spannungseinbruch ist nicht doppelt so hoch ! Er ist etwas höher, wird aber durch die Zellen-"Nennspannung" und den Geringeren Absouluten Peak quasi begrenzt (30A vs. 60A Max) .
Gibt natürlich keine Garantie dass das so passt :D wäre vermutlich aber mal Probierenswert.

Eine Idee geisterte noch :
Man müsste mal die (bestenfalls gemessene) C-Rate mit der Kapazität und dem Gewicht als Kennzahl zusammenrechnen, um Akkus sinnvoll vergleichen zu können. Also so etwas wie (C-Rate x Kapazität x Zellenzahl ) / Gewicht.

Hoffentlich nicht zu verwirrend geschrieben :D
Sebastian

P.S.: Geflogen werden könnte dann mit 2x 1800er 4s


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#17Ungelesener BeitragVerfasst: 12.11.2016 00:04 
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Oh Gott !! Nein!!
Basti, entschuldige! Meine Angabe von 16-20C ist völliger Blödsinn !!!
Ich erreiche max. 10C.

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#18Ungelesener BeitragVerfasst: 12.11.2016 13:01 
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Hi Sebastian,

du hast völlig recht. Inzwischen geht bei F2B der Trend zu 6S-Lipos, um den Strom und die Strompeak möglichst gering zu halten. Damit sinkt dann auch die Erwärmung der Batterien und die Lebensdauer steigt.
Und da eine (übermäßige) thermische Belastung die Batterien dick werden läßt, müssen die Batterien in einem engen Temperaturbereich gehalten werden. Kalte Batterien haben weniger Leistung, zu heiße blähen sich auf.

Jetzt geht’s um die Frage mehr Kapazität oder eine höhere C-Zahl. Da ich die kronstruktiven Maßnahmen beim LIPO-Bau nicht kenne, weiß ich auch nicht, was gemacht wird um eine hohe C-Zahl zu erreichen. Ich denke mit der Größe läßt sich leicht die Kapazität steuern, ob es darüber hinaus etwas zu beachten gibt, weiß ich auch nicht.

Im Laufe eines Batterielebens läßt die Kapazität nach, habe ich mal gehört. Wie ist es mit der C-Zahl?
Wenn die Kapazität stärker nach lassen würde als die C-Zahl, dann müßte man zu LIPOs mit höherer C-Zahl greifen. Oder ist es anders herum?

Wenn man Peter Germanns Berichte zu seinen Batterien liest, dann sehe ich, dass er zu hohen C-Zahlen tendiert und somit sehr hohe Zyklenzahlen erreicht.
Aber damit nutzt er auch schwere Lipos. Deshalb auch Christophs Frage nach dem Einfluss des Batteriegewichts.

Wenn es also eine Kennzahl gäbe, mit der wir die Batterien bewerten könnten, so wäre das toll. Leider….

Wenn die Zellspannung am Ende des F2B-Programm über 3,5V liegt, haben wir alles richtig gemacht. Vorab läßt sich das aber kaum vorher sagen. Die Batterietests auf der von dir genannten Seite helfen uns ein bißchen weiter. Allerdings kommt eine hohe Last bei F2B erst am Ende des Fluges, wo auch die Leistungsfähigkeit einer Batterie erreicht wird. Das ist etwas knifflig!


Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#19Ungelesener BeitragVerfasst: 13.11.2016 11:53 
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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#20Ungelesener BeitragVerfasst: 13.11.2016 12:39 
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Danke Peter für deine Daten

Nach 60 Zyklen liegt die Batterie am Ende des Fluges knapp über 3,5V Zellenspannung. Welchen Status hat die Batterie für dich? Ist sie noch gut oder siehst du bereits das Ende der Lebensdauer?

Wie sahen die Daten aus, als die Batterie noch neu war?

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#21Ungelesener BeitragVerfasst: 14.11.2016 11:15 
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Bitte beachte, Martin, dass die Zellenspannung von 3.54 V unter Last im letzten Manöver aufgezeichnet wurde. Mit der dementsprechenden Batteriespannung von 17.7 V und bei einer spezifischen Drehzahl des Motors von 610 U pro Volt müsste demnach bei 100%iger Aussteuerung durch den Regler eine Drehzahl von 10'797 U/min erreichbar sein. Da ich aber lediglich 9'350 U/min benötige, steuert der Regler den Motor maximal lediglich zu 88.2% aus (blaue Linie) und ich habe noch Reservekapazität. Weil die Batterie nach der Landung lediglich ca. 45°C erreicht, gehe ich davon aus, damit noch weiter fliegen zu können. Die Einsatzlebensdauer der Batterie ist dann erreicht, wenn unter grösstmöglicher Last die Aussteuerung des Motors (Motor Power Out %) 100 % erreicht und damit das Konstanthalten der Drehzahl nicht mehr gewährleistet ist. Dies überwache ich durch regelmässige Kontrolle der automatische Aufzeichnung der jeweils 2 letzten Flüge. (Nicht durch Warten auf selbsttätiges Abschalten bei Unterspannung im dümmsten Moment)

Bei einer neuen Battiere liegt die Spannung unter Last im letzten Manöver bei ca. 18.6 V


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#22Ungelesener BeitragVerfasst: 16.11.2016 09:35 
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Hallo,

ich habe gestern von Hobbyking zwei 3s Zippy Compact Batterien mit je 2200 mAH bekommen und sie zu einer neuen 6s-Batterie verbunden.

Jede 3s-Batterie wog mit Anschlusstecker 156g.
Die Plastikfolien, die die Zellen schützen habe ich entfernt. Diese wiegen allein 6g pro Batterie.
Dann habe ich von Batterie 1 das Pluspolkabel auf ca. 15mm eingekürzt und bei Batterie 2 das Minuspolkabel auch auf 15mm gekürzt und beide miteinander verlötet.
An die Lötfahnen der Einzelzellen wollte ich nicht ran. Das soll wohl Speziallot sein und ich wollte die Ursprungsbatterie so wenig wie möglich verändern.
Danach wieder etwas Schutzfolie und mit einem neuen Schrumpfschlauch versehen. So sieht nun die neue 6s-Batterie aus. Sie ist 60g leichter als meine übliche 40C Batterie.
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Die Balancerkabel habe ich so gelassen, lediglich das Minuspolbalancerkabel von Batterie 2 gekappt, da dieses ja nun nicht mehr benötigt wird.
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Das Ende des Balancersteckers, wo vorher das schwarze Balancerkabel eingsteckt war, habe ich entfernt, damit ich beide Balancerstecker an das Ladegerät anschließen kann.
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Jetzt bin ich gespannt, ob meine neue 6s-Batterie, die es in dieser Konfiguration bei Hobbyking nicht zu kaufen gibt ausreichend Dampf hat.
Ich habe die Batterie schon mal mehrere Zyklen bei 3C einlaufen lassen mit meiner "High-Tech" Entlademimik, zwei in Serie geschalteten H1 Halogenlampen für Autoscheinwerfer.
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Die Lampen ziehen genau 6,5A also ca. 3C. Dieses Prozedere empfiehlt auch Thunderpower für seine hochwertigen Akkus.
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Disclaimer:
Nachahmer handeln auf eigenes Risiko. In diesen Lipos steckt eine Menge Power. Kurzschlüsse lassen das Material wie Stecker und Kabel regelrecht verdampfen. Also Vorsicht. Wer unsicher ist, kauft sich am Markt am Besten einen passenden Akku.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#23Ungelesener BeitragVerfasst: 16.11.2016 23:28 
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Hallo Christoph,

ich habe mal gehört, dass immer die inneren Zellen zuerst sterben, weil sie unter Last zu warm werden. Jan Vochezer hat da auch mal in die Richtung experimentiert.
Also - wenn du schon deine Batterien selbst zusammenbaust, dann könnest du zwischen den Packs zwei Balsaleisten einfügen, damit die Kühlung an der Stelle besser wird. Was meinst du?

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#24Ungelesener BeitragVerfasst: 17.11.2016 16:30 
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Hallo Martin,

zum Thema "Akkus kühlen bzw. kühl halten" habe ich noch keine abschließende Meinung. In diese Richtung habe ich bislang nicht experimentiert, einfach weil ich andere Herausforderungen mit meinem Elektroflieger zu stemmen hatte. Aufgrund der niedrigen Temperatur, die ein Akku während des Flugs erreicht - ich schätze max. 45°C - denke ich, das das delta T, welches für den Wärmetransport ja ganz entscheidend ist, wohl nicht so einen großen Wärmetransfer zwischen Akku und Kühlluft erwarten lässt. Das sind aber nur theoretische Mutmaßungen.
Für meine Batterien habe ich in meinem Wettbewerbsmodell keine besondere Kühlluftführung vorgesehen. Der Regler liegt aber voll im Kühlluftstrom, da sein Innenleben doch recht warm werden kann. Falls mein selbst gebauter Akku aber doch ganz gut funktionieren sollte, nach 20 Zyklen aber dann seinen Geist aufgibt, würde ich mir dann schon überlegen, den Akku besser zu kühlen. Dazu würde ich die dicken Schutzfolien unterhalb des Schrumpfschlauches entfernen, die ja auch nochmal thermisch isolieren, evtl. auch auf den Schrumpfschlauch verzichten und nur vorne und hinten die Zellen mit Klebeband verbinden. Die frühen KOKAM-Batterien waren so aufgebaut, sicher aber auch empfindlicher.
Bitte versteht meine Überlegungen aber nicht als Ratschläge! Batterien und das Basteln an selbigen ist 'ne heikle Sache. Ich kann mich noch gut an unseren hohen Blutdruck im Sommer 2013 erinnern, als Richi und ich in Ungarn nach seinem Crash einen aufgeblähten und immer wärmer werdenden Lipo irgendwie sicher entsorgen mussten. Keiner von uns hatte damit Erfahrung und wir haben den Lipo behandelt wie 'ne Flasche Nitroglyzerin.

Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#25Ungelesener BeitragVerfasst: 26.11.2016 15:48 
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Hallo Christoph!

Konntest du den neuen Akku schon testfliegen ?

MfG, Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#26Ungelesener BeitragVerfasst: 28.11.2016 08:09 
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Leider noch nicht. Wetter ist kalt, windig, dann kommt ganz plötzlich noch Weihnachten, ich glaube, das wird dieses Jahr nichts mehr :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#27Ungelesener BeitragVerfasst: 13.03.2017 11:32 
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Hallo Zusammen,

so, die Saison hat für mich auch begonnen und ich habe nun endlich die Batterie- und Flugtests machen können.

Meine Frage von letztem Jahr war ja, ob bei geringerem Fluggewicht auch der Energieverbrauch abnehmen würde.Ich hatte mir also lichtere 2200 mAh Akkus zugelegt, 3 an der Zahl: Einen Zippy Compact 25C Akku und zwei neue High Voltage Akkus, auch mit 2200 mAH und angeblichen 50C. Alle drei Batterien wiegen 300g.

Bei Back-to-Back Flügen mit meinen alten 40C-Batterien, die je 360g wiegen, habe ich beim Nachladen keinen Unterschied feststellen können. In beide Batterien, die leichtere und die schwerere habe ich in etwa das gleiche reingeladen.

Allerdings wurde die leichtere Batterie im Flug deutlich wärmer als die schwerere 40C-Batterie. Der Lipo-Tester zeigte auch ca. 10% weniger Restkapazität an als bei der schwereren 40C-Batterie. 22,5V (3,75V/Zelle) bei der leichten Batterie vs. 22,65V (3,775 V/Zelle) bei der schweren Batterie.

Im Flug konnte ich feststellen, dass das Flugzeug mit der leichteren Batterie geringfügig schneller flog, als mit der schwereren. Wahrscheinlich weniger induzierter Widerstand. Ich würde sagen, es waren max. 0,1 sec/lap Unterschied, also nicht wirklich viel aber man könnte die Drehzahl weiter zurücknehmen.

Im Flugverhalten war das Flugzeug mit der leichteren Batterie aber deutlich wendiger und feinfühliger zu steuern, bei gleicher Schwerpunktlage. Die schwerere Batterie habe ich ca. 3cm weiter nach hinten gesetzt, um den gleichen Schwerpunkt zu erreichen.

Die Hochvolt-Akkus wurden im Vergleich zu den billigen Zippy-Compact etwas wärmer als die Zippy's. Ich konnte sie aber auch nicht ganz voll laden, da mein Ladegerät nur 4,3V Ladeschlussspannung schafft, nicht die von den Akkus erlaubten max. möglichen 4,35V. Da der Akku erst ganz zum Schluss bei Abfall der Spannung die Wärme aufbaut glaube ich, dass ich bei 4,35V Ladespannung wohl mehr mAh reinbekommen hätte. Ich schätze so 100 mAh.

Das Flugzeug mit dem schwereren Akku geht bei Turbulenzen besser durchs Programm. Die größere "Schwungmasse" ist bei Turbulenzen durchaus hilfreich. Bei Wind und Windstille ist der leichtere Akku wohl besser. Das Modell baut weniger Leinenspannung im Wind auf, das Steuern fällt einfacher.

Bzgl. der Haltbarkeit der leichten, tendenziell unterdimensionierten Batterien kann ich noch nichts sagen. Mehr als 30 Zyklen traue ich denen aber nicht zu.

Weitere Tests, vor allem im Wettbewerb sind aber noch erforderlich. Es ist auch schwierig, die Modelltrimmung so anzupassen, dass ich mit leichteren und schwereren Batterien, ohne mich zu sehr umstellen zu müssen, fliegen kann. Die 60g Unterschied waren durchaus spürbar.

Ich werde im nächsten Schritt einen leichteren Motor einbauen, um das Modellgewicht weiter zu senken (um ca. 25g). Dann wären 1650g Abfluggewicht drin. Zur WM in Perth war ich noch bei 1720g.

Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#28Ungelesener BeitragVerfasst: 14.03.2017 08:49 
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Hi Christoph,

was sind High Voltage Akkus? Rechtfertigen 0,05V mehr eine so "große" Bezeichnung?

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#29Ungelesener BeitragVerfasst: 14.03.2017 09:38 
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Hallo Martin,

High-Volatge Lipo's sind Lipo's mit einer Ladeschlussspannung von 4,35V anstelle 4,2V.

Hier der Link zum Akku, den ich fliege:

https://www.yuki-model.de/801340-krypto ... =813&p=813

Christoph


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromverbrauch abhängig vom Fluggewicht?
#30Ungelesener BeitragVerfasst: 14.03.2017 09:44 
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Hi !

"normale" Lipos haben eine Maximalspannung von 4,2V. Ladegeräte für Lipos funktionieren meist nach dem "Constant Current-Constant Voltage" Prinzip. Heisst, die Akkus werden so lange mit dem eingestelltem Ladestrom geladen, bis die voreingestellte Spannung erreicht ist, danach wird der Ladestrom reduziert, wenn die Spannung über den eingestellten Wert steigt, was dann eine konstante Spannung mit sinkendem LAdestrom bewirkt. da können dann die letzten 0,05V Tatsächlich einiges ausmachen.
Durch die hohe Spannung kann man eventuell eine Zelle weniger fliegen.

Anonsten, was ich noch loswerden wollte bezüglich leichtem Motor : https://www.reisenauer.de/artikeldetails.php5?aid=1474
Ich habe ein 5:1 untersetzten Getriebeaussenläufer für meine E-Speed-versuche. Ich denke, mit entsprechender Windungszahl auch gut für F2B zu verwenden. Der Motor wiegt dann nur noch 100g, kostet aber etwas mehr. Frage ist, ob die Motordrehzahl im Timer noch verarbeitet werden kann.

Viele Grüße,
Sebastian

P.S: da war Christoph schneller :D


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