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 Betreff des Beitrags: LiPo - Lebensdauer
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 13.11.2011 17:11 
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Ein RC-fliegender Kollege hat mir kürzlich das pdf-dokument im Anhang gemailt.
Es stammt vermutlich aus einem RC-Forum.
Für mich scheint die Erklärung schlüssig, zumal meine Hacker-Akkus diese Saison ziemlich genau nach der beschriebenen Zyklenzahl verendet sind.
Die neuen Akkus werde Ich jedenfalls nach der beschriebenen Methode "einfahren".
Schaden tuts nicht, bin gespannt, ob es tatsächlich einen Unterschied in der Lebensdauer gibt.

Ulli K.


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LiPo-Lebensdauer.pdf [1.03 MiB]
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 Betreff des Beitrags: Interessante Angaben zu LiPos
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 15.11.2011 08:51 
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Hallo Uli.

Ja, ich glaube auch, dass an diesem Bericht etwas dran ist. Wenn ich all die vielen LiPos, die ich in meinem Modellfliegerleben schon "verbraucht" habe Revue passieren lasse, dann finde ich die Ausführungen in dem Artikel sehr schlüssig. Ich habe auch mit LiPos gleicher Hersteller bei gleicher Verwendung sehr unterschiedliche "Lebensdauern" erfahren!

Wie ich auch festgestellt habe, so sind die LiPos vom "bösen Chinesen" mit Namen TURNIGY keine schlechten Akkus! Sie zeigen bei mir in allen von mir verwendeten Kapazitätsgrößen und Zellenzahlen mindestens gleich gute Leistungen wie die wesentlich teureren LiPos von KOKAM.
Allerdings muß ich auch feststellen, dass keine der vorgenannten LiPos an die Leistungsfähigkeit zweier sehr teurer HACKER LiPos herankommen. Fast genau so gut sind 2 LiPos, die preislich in der Mitte angesiedelt sind, und von SLS STEFANS LIPO SHOP stammen. Diese würde ich bedenkenlos empfehlen und wieder kaufen! Weiterer Vorteil ist, dass der Vertrieb in Deutschland ist.

Auf jeden Fall werde ich, wenn neue LiPos anstehen, nach beschriebenem Verfahren vorgehen und dann einmal schauen, was dabei herauskommt.

Gruß
Willi


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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 15.11.2011 17:30 
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Hallo Willi,

eigentlich passt es nicht unter die Überschrift, aber Ich hab Samstag die Düsennadel vom ST G21-46 verloren.
Während des Fluges !
Ich habe endlich die Ryan repariert und einige Testflüge gemacht. Vorher hatte Ich schon zweimal den Tank tiefer gesetzt, läuft aber immer noch etwas magerer in Aussenloopings. Beim dritten Flug ist die Nadel dann kurz vor dem Wingover verloren gegangen.

Weißt Du noch, was das für ein Düsenstock ist und wo Ich eine Ersatznadel bekomme?


mfG
Ulli K.


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 15.11.2011 18:31 
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Hallo Uli,

sieht für mich nach einem Kuenz Venturi aus. Ich hatte auch mal nen ST60 mit solch einem Venturi. Die Nadel und der Düsenstock erinnerten mich damals sehr an die PERRY Vergaser. Ich kann mir gut vorstellen das die Nadel eines alten PERRY Vergasers passt. Einen Versuch ist es wert.
Ich schau mal nach ob ich sowas in meinem Fundus habe.

Grüße aus Kaiserslautern
Frank


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#5Ungelesener BeitragVerfasst: 15.11.2011 19:55 
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So!

Hab was gefunden:

Bild

Das Gewinde der Nadel hat ca. 2,8mm Durchmesser. Die Steigung ist (fast) identisch zu M3.

Bild

Wenn Du die Nadel ausprobieren möchtest, dann sag bescheid. Ich schick Dir dann den ganzen Vergaser.

MFG
Frank
.
.


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#6Ungelesener BeitragVerfasst: 15.11.2011 22:49 
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Hallo Frank,

die Nadel habe Ich nie ganz rausgedreht, aber das Messingteil ist 100% identisch.
Das muß die richtige Nadel sein. Es reicht, wenn Du die Nadel schickst.
Was soll die Nadel kosten ? Wären ein paar Bier beim nächsten Wettbewerb OK ?
Meine Adresse mail Ich per pm.

vielen Dank im voraus,

Ulli k.


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 Betreff des Beitrags: Düsennadel
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 16.11.2011 08:49 
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Hallo Ulli, Hallo Frank.

Das Venturi ist nicht von Armand sondern war ein komplettes System von Jakko DeRidder aus den Niederlanden, und das Düsenstock-Arrangement könnte das sein, was Frank abgelichtet hat. Wenn ich mich recht erinnere, dann ist es nicht von einem original Perry-System sondern von HB (Helmuth Bernhard, einst von Graupner und HEGI vertrieben).

Wenn du nicht weiterkommst, dann würde ich einmal Henk de Jong kontaktieren, der hat sehr viel mit diesem Venturisystem gearbeitet. Vielleicht kann er weiterhelfen.
Ich habe leider keine Teile mehr davon.

Was gegen Verlust etwas schützt ist, wenn du ein Stück Spritschlauch mit über die Nadel schiebst. Die Verdrehsicherung besteht bei diesem System "nur" aus einem O-Ring im Messingteil der Nadel. Wenn der O-Ring alt und porös wird, dann klemmt es nicht mehr so gut. Deshalb von aussen als zusätzliche Sicherung der Spritschlauch.

Gruß
Willi


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 Betreff des Beitrags:
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 18.11.2011 16:15 
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Hallo Frank, Hallo Willi,

erstmal vielen Dank für die superschnelle Lieferung ! Der Vergaser war gestern morgen schon da !
Soweit die positiven Nachrichten. Leider passt die Nadel doch nicht. Die Messing-Krone ist identisch zur verlorenen Nadel, das Gewinde hat aber etwas größeren Durchmesser und auch größere Steigung.
Die ST-Nadel im Bild passt vom Gewinde, aber ganz eingedreht wird sie nicht dicht.
Die verlorene Nadel muß also etwas ganz Seltenes sein, vielleicht stimmt Willi's Vermutung.
Ich werde mal Henk anschreiben, vielleicht hat er noch was.

Falls auch er nichts hat, gibt es Alternativen ? Etwa ein Venturi mit "normalem Düsenstock" wie beim ST-51?

mfG

Ulli K.

p.s. den Perry Vergaser schick Ich zurück...


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 Betreff des Beitrags: Lebensdauer
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 19.11.2011 10:08 
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Aus den USA, von Paul Walker und Norman Whittle (1'700 Gramm, 13 x 4.5 oder 5.5 APC E, 9'300 U/min), höre ich schon seit einiger Zeit von deutlich mehr als 100 Zyklen auf mehreren Batterien des neuen Typs Thunderpower G6 2700 5S, ohne irgendwelche Anzeichen von Alterung. Dies bei einem Ladestrom von immerhin 5C (20min). Wichtig dabei scheint die Generationsbezeichnung G6 zu sein. Auch sollen die 65C Versionen dieses Typs schneller sein, d.h. infolge eines geringeren Innenwiderstandes eine spürbar schnellere Funktion des Governors ermöglichen. Interessant ist, dass der Hersteller auf seiner Website für diese Akkus eine Lebensdauer von 600 Zyklen angibt. Sollte dies auch nur zur Hälfte erreicht werden, so sind die ca. 100.-$ zu rechtfertigen.
Ebenso wird regelmässig berichtet, dass andere Batterien oft im Bereich von ca. 50 Zyklen beginnen Alterung zu zeigen.

Peter Hofdacker hat uns einige TP's besorgt und wir werden sie testen und berichten.

Gruss, Peter Germann


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#10Ungelesener BeitragVerfasst: 19.11.2011 19:47 
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Hallo Peter,

Ich habe gerade mal die Typenbezeichnung

Thunderpower G6 2700 5S

gegoogelt, aber keinen Händler in Deutschland gefunden. Die haben alle nur 25C und 45C, und keine 5S.
Wo kauft Peter Hofacker ein ?
Ich werde auf jeden Fall meinen neuen Flieger (LEGACY ARC) auch für die TPs (sind etwas länger als meine Hacker) vorsehen.
Der 65C-Typ kostet in USA 125US$ +shipping + (eventuell) Zoll.
Das erscheint regelrecht billig, wenn die versprochene Lebensdauer tatsächlich erreicht wird.
Meine Hacker-Akkus (4 Stück für 300 Euro) haben jeweils ca. 30 Flüge gehalten, d.h. ca. 2,5 Euro Batteriekosten pro Flug !
Wenn der Thunderpower "nur" 300 Flüge hält, kostet der Flug etwa 30 Cent.

mfG

Ulli K.


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#11Ungelesener BeitragVerfasst: 23.11.2011 17:26 
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Ulli K. hat geschrieben:
Thunderpower G6 2700 5S
Wo kauft Peter Hofacker ein ?
Ulli K.


AKMOD GmbH

Gaispelweg 17

4312 Magden

Telefon: 061 843 00 00

Telefax: 061 843 00 10

E-Mail: info@akmod.ch


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 Betreff des Beitrags: Update zu Thunderpower G6 2700 5S
#12Ungelesener BeitragVerfasst: 14.11.2012 19:38 
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Nun, da die Saison 2012 so gut wie vorbei ist, kann Ich einen Zwischenstand zu meinen Erfahrungen mit den TP-Akkus geben:

Beide im Frühjahr gekauften Akkus sind noch 100%ig in Ordnung ! Mit diesen Akkus habe Ich die ganze Saison bestritten, auch die Wettbewerbe. Manchmal ist es stressig, mit nur zwei Akkus auszukommen.
Insgesamt habe Ich bis heute 88 Flüge absolviert, also 44 pro Akku. Die Spannungslage ist noch neuwertig: beim Flug #88 war die Spannung im Wingover des Kleeblatts 18,2V, und die Spannungskurve ist eine Gerade.
Als die ersten Hacker-Akkus 30 Flüge absolviert hatten, brach die Spannung nach dem Kleeblatt schon deutlich sichtbar ein !
Die TP-Akkus wurden ausgiebig nach der weiter oben angehängten "Einfahr-Vorschrift" eingelaufen. Gelagert wurden sie immer im entladenen Zustand, also mit 27 - 30% Restkapazität.
Am Tag vor dem nächsten Flug wurden beide Akkus zu ca. 65- 75% geladen, der Rest dann während des Aufbaus des Modells am Flugplatz. Weitere Ladungen nach Abkühlung auf Umgebungstemperatur am Flugplatz.
Diese Behandlung, und vielleicht auch die Qualität der TP-Akkus, ist möglicherweise der Grund für die bisher einwandfreie Performance.
Es ist aber noch ein weiter Weg, bis die Akkus sich (im Vergleich zum 2-Takt-Motor) bezahlt gemacht haben.
Bei einem Preis von gut 100 Euro pro Stück müssen sie mindestens nochmal so lange halten.
Der Hersteller verspricht 600 Zyklen, wenn die Hälfte davon wahr würde, wäre der E-Antrieb deutlich günstiger als 2-Takter.

Soweit die Erkenntnisse dieser Saison...

Ulli K.


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