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#31Ungelesener BeitragVerfasst: 06.04.2008 10:43 
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Hallo Ulli,

Ulli K. hat geschrieben:
Ich kann zu den vielen Sensoren- und Regelungstheorien nicht viel sagen, aber wenn der Controller einen 2-Takt-Kunstflugmotor nachahmt, ist das schon ziemlich optimal.


Das denke ich mir auch so. Welche Verbesserungen dann noch drin sind, wird man sehen.

Ulli K. hat geschrieben:
Noch einige grundsätzliche Gedanken zur Sicherheit:
Der Controller sollte m. E. nicht über den Umweg der "RC-Gasknüppelstellung" programmierbar sein.


Diesbezüglich ist da gar nix in der Software. Es gibt auch keinen RC-Eingang o.ä., wozu auch Bild
Die Einstellung erfolgt über eine serielle Schnittstelle (drei-adriges Kabelchen). Mit einem USB-RS232 Adapter kann man alle Werte und Parameter einstellen. Momentan sind es 15 individuelle Parameterwerte. Der Controller ist also möglichst breit anpassbar an Eure Bedürfnisse. OK, beim Ersteinsatz muss man halt den Laptop mitschleppen, danach bleiben die einstellten Parameter nichtflüchtig gespeichert (auch ohne Strom). Da es schon so viele Einstellungen gibt, finde ich eine "Tastenprogrammierung" eher unpraktisch.

Ulli K. hat geschrieben:
Ich denke, der Controller sollte über eine Einstellung (Hardware, oder sichere Software) zur Begrenzung der maximal möglichen Drehzahl verfügen (einstellbar auf individuelle Antriebskomponenten).


Gute Idee, werde ich einbauen!

Ulli K. hat geschrieben:
Wenn Prototypen mit detailliertem Datenblatt verfügbar sind, würde Ich das gern probieren !
Es müsste nur endlich Flugwetter geben...


Hast Du denn einen E-Fesselflieger?
Dann wärst Du mein erstes Opfer zum Testen Bild Bild Bild

vg,
Wolferl


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#32Ungelesener BeitragVerfasst: 06.04.2008 11:17 
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Wolferl hat geschrieben:

Selbst wenn es so wäre (ich müsste es nachmessen, Du hast mich verunsichert), ist das immer noch kein Problem.
Die Beschleunigungen durch den Motor (im Flug) sind nix im Vergleich zu den 9,81 m/s² der Erde.



Wenn das Ziel ein Konstanthalten der Fluggeschwindigkeit ist, dann muß der Antrieb in der Lage sein, das Modell im Flug mit 1G (9,81 m/s²) zu beschleunigen!
Und wenn das Ziel ein Konstanter Leinenzug sein sollte, dann muß der Antrieb sogar noch mehr Leistung bringen, da er nicht nur der Erdbeschleunigung entgegenwirken muss, sondern darüber hinaus die Fluggeschwindigkeit erhöhen muß!

Wolferl hat geschrieben:

Logik in der Software umdrehen und feddich.



Die Gefahr die ich bei einem Umdrehen der Logik sehe ist follgende.
Beispiel:
Das Modell ist im Horizontalflug, kein Wind. Dein Regler wird nun schön die Geschwindigkeit konstant halten.
Nun kommt eine Windböe von hinten (aus Modellsicht) und beschleunigt das Modell. Dein Regler wird als Follge mehr "Gas" geben (so wie beim Steigflug auch) und das Modell wird wiederum Beschleunigt. Ein Teufelskreis, der in diesem Beispiel damit endet, dass das Modell "Vollgas" fliegt.
Durch die "umgedrehte" Logik in der Software entsteht eine instabile Regelsituation, bei der eine kleine Störung schon zum "Maximalausschlag" des Reglers führen kann (nur Im Horizontalflug, Im Steigflug ist dafür alles OK). Unser Prof. damals in der Regelungstechnikvorlesung nannte hierfür als Beispiel das Balancieren einer Kugel auf einer anderen Kugel.

Theoretisch müsste das beim Verbrennungsmotor auch so sein. Ist es aber nicht. Der Grund hierfür kann nur sein das außer der Beschleunigung in Flugrichtung noch andere Größen eine Rolle spielen.

Mit freundlichen Grüßen aus Kaiserslautern

Frank Wadle
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#33Ungelesener BeitragVerfasst: 06.04.2008 22:59 
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Hallo Wolferl,

habe heute den ersten Flug mit Schulze F2B-Regler gemacht. Sieht zunächst ganz gut aus, ist aber nur der Stand vom letzten Jahr (konstante Drehzahl).
Mein Nobler kann relativ schnell umgebaut werden, solange die Elektronik nicht zu groß und schwer ist.
Wenn gewährleistet ist, daß der Motor nicht überlastet wird, und der Akku eine Überlebenschance hat, würde Ich das System gern probieren.
Wunsch-Charakteristik: Fox .35 !!!Bild
Er wiegt jetzt lackiert etwa 1130g, der Motor ist deutlich stärker als ein Fox.


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#34Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 08:02 
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Hallo Ulli! :-)

Ulli K. hat geschrieben:
Wenn gewährleistet ist, daß der Motor nicht überlastet wird, und der Akku eine Überlebenschance hat, würde Ich das System gern probieren.


Klasse, das erspart mir hier unnötige Hektik. Was Motor und Akku angeht: Dein Brushlesscontroller sollte sich, korrekt programmiert, um Deinen Akku sorgen und Du selbst hast dich bereits um die richtige Latte gekümmert, sodass der Motor nicht überlastet werden kann.

Kurz: Der Wolferl-Controller kann in erster Näherung prinzipbedingt nicht die Schutzschaltungen des BL-Reglers und die Sachkunde des Piloten ersetzen oder nachahmen. Sicherlich könnte man das implementieren, aber wozu? Der Antriebsstrang aus Motor, Akku und BL-Regler muss wie beim RC-Flug aufeinander abgestimmt sein. Und weil das bei Dir bestimmt schon gegeben ist, dürften keine Probleme auftreten.

Weil mein nächstes Modell auch mit BL-Antrieb sein soll: Verrätst Du mir, was Du in Deinem Nobler verbaut hast? Kann man irgendeinen Leistungsduchsatz in Watt pro Kilo Modell als Faustregel annehmen?

Herzlichst,

Rüdiger


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#35Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 09:59 
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Hi Ulli,

Ulli K. hat geschrieben:
habe heute den ersten Flug mit Schulze F2B-Regler gemacht. Sieht zunächst ganz gut aus, ist aber nur der Stand vom letzten Jahr (konstante Drehzahl).
Mein Nobler kann relativ schnell umgebaut werden, solange die Elektronik nicht zu groß und schwer ist.
Wenn gewährleistet ist, daß der Motor nicht überlastet wird, und der Akku eine Überlebenschance hat, würde Ich das System gern probieren.
Wunsch-Charakteristik: Fox .35 !!!Bild
Er wiegt jetzt lackiert etwa 1130g, der Motor ist deutlich stärker als ein Fox.


Das sieht schon mal gut aus. Du hast gewonnen: Du wirst mein Alpha-Tester Bild

Zum aktuellen Stand:
Ich habe die Schaltung so ausgelegt, dass entweder ein 2-Achs- (LIS2L06AL) oder ein 3-Achs-Linearsensor (LIS3L06AL) zum Einsatz kommen kann. Auf diese Weise sind wir zukunftssicher ausgelegt.
Ein Drehzahlkonstant-Regler muss nicht unbedingt sein: Die Software ist so ausgelegt, dass die Grundleistung des Motors über die Zeit langsam angehoben werden kann (z.B. um den Spannungsabfall des Akkus auszugleichen, ist einstellbar).

Ich warte nur noch auf den Linearsensor, dann kann der Prototyp fertig aufgebaut und getestet werden.
Die Software ist schon recht weit.
Sehe in Deinem Flieger bitte vor, eine Start-Taste zu montieren (Einloch-Befestigung, 6mm Durchm.) sowie eine beliebige LED, die im Flug im Sichtbereich sein sollte.
Ich denke, im Lauf der nächsten Woche kannst Du mit dem Teil rechnen.
Schick mir doch bitte Deine Adresse (PN)...

vg,
Wolfgang


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#36Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 10:06 
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Serwas Wolferl! ,-)

Wolferl hat geschrieben:
Ich warte nur noch auf den Linearsensor, dann kann der Prototyp fertig aufgebaut und getestet werden.


[x] Send Pics!

cu,

Rüdiger


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#37Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 10:22 
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Hi Rüdi,

Rüdiger Zoll hat geschrieben:
[x] Send Pics!


Kriegt ihr, wenns fertig aufgebaut ist!

vg,
Wolferl


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#38Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 19:47 
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Hallo Rüdiger, Hallo Wolferl,

Beim Konzept des Noblers bin Ich davon ausgegangen , daß, wenn der Flieger so ähnlich wie die Verbrenner-Version fliegen soll, auch die Propellergröße, die Drehzahl und das Gewicht gleich sein sollte.
Das Gewicht habe Ich 100% getroffen, mein TF-Nobler mit OS FP.35-Motor wiegt genauso viel (wenig). Beim Propeller habe Ich den APC-E 10x5 gewählt, weil er deutlich effizienter als die üblichen Stunt-Propeller ist.
Nach der Theorie daß es dem Propeller egal sein müßte, von welchem Motor er gedreht wird.
Den Motor habe Ich nach diesen Vorgaben ausgesucht. Er kann den Propeller recht locker mit der geforderten Drehzahl drehen, der Strom liegt dabei genau im Bereich des besten Wirkungsgrads, ca 24A.
Wenn der Drehzahlgeber aber 'Vollgas' gibt, dreht der Motor >11000 rpm, und dann fließen bei 3S-Akku etwa 40 A !
Selbst wenn der Regler den Akku schützt, der Motor ist dem hohen Strom wesentlich länger ausgesetzt als ihm gut tut.
Mein Motor hat nach dem Vollgaslauf ziemlich nach Strom gerochen. Der Akku hatte für ca 3 Minuten Kapazität, dann wurde vom Hacker Master 40 abgeregelt, und zwar mit empfindlichster Einstellung. Trotzdem hat der Akku dicke Backen bekommen, und beim Nachladen passten über 2550mA/h hinein.
Wie schon weiter oben erwähnt, wäre der Motor wohl erst mit einem 7x4 oder 8x4 vor Überlast sicher. Aber damit kann der Nobler nicht fliegen....
Will Ich beim Propeller bleiben, müßte der Motor eine Nummer größer und schwerer werden. Damit fliegt der Nobler ebenfalls nicht....
Bleibt noch ein 2S-Akku. Keine Leistung, fliegt auch nicht !

Deshalb brauche Ich eine einstellbare Drehzahlbegrenzung!

Für die Leistungs-Schätzung bin Ich einfach vom Fox .35 ausgegangen, der knapp 200W KW-Leistung abgibt. Ich dachte, wenn ein Elektromotor im günstigsten Drehzahlbereich etwas über 200W abgeben kann, müßte es reichen.
Auch vom Systemgewicht des Antriebs geht die Gleichung auf: Fox.35 180g, 40g Tank, 120cc Sprit.
Axi 2814/12 105g, Regler ca.40g, Akku 185g, 2g ZTRON-Timer.
Beim Elektroflieger kann man noch etwas Gewicht sparen, weil das Sperrholz und Harz zum imprägnieren entfallen können.

mfG
Ulrich


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#39Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 22:15 
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Hallo Wolferl,

habe gerade erst die Bedienungsanleitung gedruckt, sieht schon sehr gut aus !
Aber einige Änderungen sind m.E. doch noch nötig:

-Startverzögerung :OK
-Sanftanlauf:OK
-Motorlaufzeit: wenn Ich 5:00 Minuten einstelle, ist es OK, wenn in den letzten 20 sec keine Regelung stattfindet. Das Gaszucken muß komplett entfallen ! Im Falle meines Noblers ist das F2B-Programm nach spätestens 4:30 zu Ende. Danach wartet man im Normalflug auf das Abstellen des Motors. Eine Warnung ist unnötig (und beim Wettbewerb peinlich!).
Bei 5:00 muß der Motor, wie ein Verbrenner, stehenbleiben, mit Bremse. Keine Rampe!
Nach Abstellen des Motors soll das Modell während 1Runde gleichmäßig zum Boden gleiten und landen.
So steht es im Reglement.
-Das Kunstflug-Programm dauert mit einem echtem F2B-Modell knapp über 5 Minuten. Spätestens bei 7:00 muß das Modell am Boden stillstehen. Längere Flugzeiten machen m.E. keinen Sinn, falls sie überhaupt möglich sind (Gewicht).
-Basisgas:OK
-Maximal-Gasstellung: wenn Ich richtig verstanden habe, könnte Ich hier die maximale,für meinen Antrieb gesunde Drehzahl vorgeben ?
Wenn Ja, perfekt!

P.S. mein neuer Schulze-Regler hat Opto, aber Ich habe einen kleinen SMD 7805 mit Beschaltung zur Spannungsversorgung meines ZTRON-Timers eingebaut. Hat gestern einwandfrei funktioniert.

mfG
Ulrich


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#40Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 22:15 
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Hallo Elektriker,
mann, seid Ihr fix. Da schaut man mal eine Woche nicht rein und schon fliegt der neue Timer! Hut ab!

Ich glaube, was Ulli weiter oben sagen wollte mit "möglichst wenig RC-Zeugs" ist das: Manche BL-Regler erfordern ein einmaliges durchsteuern des Gasknüppels, bevor die sich überhaupt scharfschalten. (bei anderen kann man die Knüppelstellung einmalig fest einlernen, sprich die Impulslängen festlegen). Nun hat man als Fesselflieger aber nicht immer einen Sender+Empfänger dabei...

Es könnte also erforderlich sein, daß der Timer (ich nenn' ihn mal Timer, obwohl er mehr als das ist, um nicht Regler zu sagen und ihn mit dem BL-Regler zu verwechseln!) daß der Timer also ganz zu Anfang nach drücken des Tasters den Servoimpuls einmal von der kürzesten Impulslänge langsam hoch fährt und dann gleich wieder runter, das Ganze so innerhalb einer Sekunde, um diesen Einlernvorgang zu simulieren, je nach BL-Regler.

Die Schutzfunktionen (max Strom, max Drehzahl, Akkuspannung, EInzelzellenspannung), die müssen weiterhin vom BL-Regler bereitgestellt werden. Also halten wir mal als Plan C für die Zukunft2 fest, daß man den BL-Regler komplett mit integrieren könnte (dann wirds richtig spannend!). Kennt denn niemand hier die Väter des SBL-mega persönlich?

Eine andere Frage war, welche Parameter alle auf dem Flugfeld einstellbar sein sollten. Bei mir waren das diese:

1. Gesamtlaufzeit (ab Schalterdruck zum Starten bis AUS, dazu kommt dann noch die Zeit zum Segeln und Ausrollen, weil man in 7min wieder zum Stehen kommen muß!)
2. Wartezeit nach Schalterdruck zum Starten
3. Hochlaufzeit
4. Zeit bis zur 1. Warnung
5. Zeit bis zur 2. Warnung
6. Zeit bis zur 3. Warnung
7. Runterlaufzeit
8. Dauer der Warnungen (in 25ms-Schritten)
9. Impulslänge für AUS
10. Impulslänge für Normalflug (das ist deutlich weniger als Maximalausschlag, den der BL-Regler gelernt hat!)
11. Impulslänge für Warnung (Drehzahleinbruch)
12. Lernsequenz ja/nein (AUS-VOLL-AUS)

Diese Daten habe ich im EEProm abglegt und mit einer kleinen Progbox auslesen und ändern können. (Prozessoren: PIC16F88, Kommunikation zur Progbox über I2C-Bus-Protokoll, als Verbindungskabel ein USB-Kabel, die Mini-B-Buchse am Timer im Modell, darüber ist auch das Flashen möglich) Die Progbox hat nach Anschluß alle Werte ausgelesen und angezeigt, man konnte sie ändern und dann wieder übertragen und im EEProm abspeichern. War Feldtauglich und kein Laptop erforderlich. Harware der Progbox: 16F88, LCD 2x16Zeichen, 4 Taster und eine Handvoll Widerstände (und die USB-Buchse)

Was für Prozessoren nehmt Ihr? Weil mit C ist den 16er Pics schwer beizukommen, ist alles in Assembler gemacht.


Noch mal eine dumme Frage:
Was genau mißt so ein Linearsensor? Doch eigentlich die Kraft/Beschleunigung in Achsrichtung (irgend ein Piezoteilchen wird mechanisch ausgelenkt durch die Kraft/Beschleunigung. Da F=m*a und die Masse der Sensorelementes =konst ist es egal ob wir von F oder von a reden. Bin ich soweit noch richtig? (Schei..benkleister, wann war die letzte Physikvorlesung??)

Wenn wir nun die Meßachse des Sensors in Richtung der Spannweite legen, dann müßte doch das Ausgangssignal proportional zum Leinenzug sein? (Modell in Ruhe = kein Zug; ziehen an der Leine = Zugkraft auf das Modell = Kraft; im Flug = beständige Zugkraft (Zentrifugalkraft) = Kraft) Daß das Modell dabei noch um ein paar Achsen rotiert (Hochachse vom Kreis, Leinenachse) sollte dem Sensor doch egal sein?!

Ein Problem erwarte ich eher dann, wenn wir die Regelung manuell beeinflussen, indem wir beim Figurenfliegen an beiden Leinen "Ziehen" oder "Schieben", wie das z.b. üblich ist wenn ich eine scharfe Ecke steuern will. Dann ziehe ich kurz den Arm an um die Steuerkräfte auch bis ans Ruder zu bringen. Hier würde der Sensor dann völlig konträr eingreifen. Man muß sich also dann einen ganz anderen Flugstil angewöhnen!

Ihr motiviert mich, das E-Flugzeug wieder aufzubauen! Hatte es im Herbst gestripped, weil Rumpf zu eng und Schwerpunkt nicht optimal, und dann aber liegen gelassen und RC-Heli gespielt... (Schande für einen Fesselflieger ;-))

Als bis dann!
Beste Grüße

Holger S


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#41Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 22:36 
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Hallo Ulli,

Ulli K. hat geschrieben:
-Motorlaufzeit: wenn Ich 5:00 Minuten einstelle, ist es OK, wenn in den letzten 20 sec keine Regelung stattfindet. Das Gaszucken muß komplett entfallen !


OK, bau ich noch ein. Andere wollen das aber vielleicht. Beim Elektro ist sehr plötzlich Schluß mit Leistung, wenn der Akku alle ist.

Ulli K. hat geschrieben:
Im Falle meines Noblers ist das F2B-Programm nach spätestens 4:30 zu Ende. Danach wartet man im Normalflug auf das Abstellen des Motors. Eine Warnung ist unnötig (und beim Wettbewerb peinlich!).


Sorry, falls die Frage dämlich ist: Was machst Du wenn der Motor mitten im Monöver stehenbleibt? Oder kann das eh nicht passieren?

Ulli K. hat geschrieben:
Bei 5:00 muß der Motor, wie ein Verbrenner, stehenbleiben, mit Bremse. Keine Rampe!


Die "Rampe" kann man auf "0" einstellen, dann steht das Ding sofort.

Ulli K. hat geschrieben:
Nach Abstellen des Motors soll das Modell während 1Runde gleichmäßig zum Boden gleiten und landen.
So steht es im Reglement.


Ah, also Nicht-Fessler weiß ich das natürlich nicht.

Ulli K. hat geschrieben:
-Maximal-Gasstellung: wenn Ich richtig verstanden habe, könnte Ich hier die maximale,für meinen Antrieb gesunde Drehzahl vorgeben ?
Wenn Ja, perfekt!


genau dafür ist es gedacht Bild

Ulli K. hat geschrieben:
P.S. mein neuer Schulze-Regler hat Opto, aber Ich habe einen kleinen SMD 7805 mit Beschaltung zur Spannungsversorgung meines ZTRON-Timers eingebaut. Hat gestern einwandfrei funktioniert.


Welchen 7805? L05, Z05, S05 oder nur 05?
Der kleinst, 78L05 geht zwar, liefert aber nur 100mA. Reicht, wenn die LED nicht zuviel säuft.


vg,
Wolferl


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#42Ungelesener BeitragVerfasst: 07.04.2008 22:45 
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Hallo Holger,

HolgerS hat geschrieben:
mann, seid Ihr fix. Da schaut man mal eine Woche nicht rein und schon fliegt der neue Timer! Hut ab!


Nuja, fliegen tut er noch nicht. Nur am Basteltisch Bild

HolgerS hat geschrieben:
Ich glaube, was Ulli weiter oben sagen wollte mit "möglichst wenig RC-Zeugs" ist das: Manche BL-Regler erfordern ein einmaliges durchsteuern des Gasknüppels, bevor die sich überhaupt scharfschalten. (bei anderen kann man die Knüppelstellung einmalig fest einlernen, sprich die Impulslängen festlegen). Nun hat man als Fesselflieger aber nicht immer einen Sender+Empfänger dabei...


Daran habe ich gedacht. Der Fessel-Controller hat das als einstellbares Feature. Bei Powerup mal kurz (definierbares, definierbar lang Gas geben) um den Regler scharf zu machen.

HolgerS hat geschrieben:
Eine andere Frage war, welche Parameter alle auf dem Flugfeld einstellbar sein sollten. Bei mir waren das diese:


Nja, das wär nicht schlecht. Ich dachte da an die kleinen Bluetooth-Interfaces zu Handys bzw. PDAs.
So viele Params über eine Taste und eine LED einzustellen wird mühsam.
Inzwischen sinds 19 Register...

HolgerS hat geschrieben:
Was für Prozessoren nehmt Ihr? Weil mit C ist den 16er Pics schwer beizukommen, ist alles in Assembler gemacht.


PIC16F88 (selbe Wahl wie Du getroffen!) und CC5X für MPLAB existiert. Damit mach ich solche eher rechenaufwenige Sachen.
Ich steh zwar auf Assembler, aber wenns um rechnen geht, wirds mühsam.

HolgerS hat geschrieben:
Was genau mißt so ein Linearsensor?


Beschleunigungen, also ein Kraft die auf das Objekt mit dem Sensor wirkt.

HolgerS hat geschrieben:
Wenn wir nun die Meßachse des Sensors in Richtung der Spannweite legen, dann müßte doch das Ausgangssignal proportional zum Leinenzug sein? (Modell in Ruhe = kein Zug; ziehen an der Leine = Zugkraft auf das Modell = Kraft; im Flug = beständige Zugkraft (Zentrifugalkraft) = Kraft) Daß das Modell dabei noch um ein paar Achsen rotiert (Hochachse vom Kreis, Leinenachse) sollte dem Sensor doch egal sein?!


Man wird meinen Fessel-Controller wahlweise mit 2-Achs (Längsache und Querachse) oder 3-Achs (+Hochachse) bestücken können.
Bedauerlicherweise misst so ein Sensor auch die Anteile der Schwerkraft mit. Da der gerade aktuelle Lagewinkel nicht bekannt ist, kann man den nicht rausrechnen.

HolgerS hat geschrieben:
Ihr motiviert mich, das E-Flugzeug wieder aufzubauen! Hatte es im Herbst gestripped, weil Rumpf zu eng und Schwerpunkt nicht optimal, und dann aber liegen gelassen und RC-Heli gespielt... (Schande für einen Fesselflieger ;-))


Ist entschuldigt Bild

vg,
Wolferl,
selber Heliflieger...


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#43Ungelesener BeitragVerfasst: 08.04.2008 10:00 
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Zitat Wolferl: "Nja, das wär nicht schlecht. Ich dachte da an die kleinen Bluetooth-Interfaces zu Handys bzw. PDAs. "

Wie bitte? versteh' ich nicht?

Meine Progbox hat 4 tasten und ein 2x16Zeichen LCD. Wie programmierst Du dann das Handy oder den PDA?

Grüße
Holger S

PS: Wie erstellt man senn diese schöne Zitat-Formatierung die Du immer verwendest?


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#44Ungelesener BeitragVerfasst: 08.04.2008 10:10 
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Servus Holger! ;-)

HolgerS hat geschrieben:

PS: Wie erstellt man senn diese schöne Zitat-Formatierung die Du immer verwendest?


Mit Quote-Button-drücken und dann händisch die Textstellen, die Du zitieren willst, mit und einrahmen.
Die spitzen Dreieecke musst Du dabei mit eckigen Klammern ersetzen, die spitzen Dreiecke hab ich nur genommen, ums Dir hier textmässig erklären zu können.

Praktisch sieht das also so aus:


Hier steht der zitierte Text


Und optisch dann bei Verwendung von eckigen Klammern so:

Benutzername hat geschrieben:
Hier steht der zitierte Text


hth,

Rüdiger


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#45Ungelesener BeitragVerfasst: 08.04.2008 11:18 
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Hallo Holger,

HolgerS hat geschrieben:
Wie bitte? versteh' ich nicht?

Meine Progbox hat 4 tasten und ein 2x16Zeichen LCD.


Ja, Du hast sowas. Aber das kanns ja nicht sein dass jeder so eine Progbox braucht um seinen Fessel-Controller zu proggen. Das Ding kostet ja auch was.

HolgerS hat geschrieben:

Wie programmierst Du dann das Handy oder den PDA?


Gar nicht. Simples Terminalprogramm nehmen. Gibts für jedes PDA bzw. BT-fähige Handys.
vg,
Wolferl


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