Fesselflug-Forum

Alles rund um den Fesselflug
Aktuelle Zeit: 20.08.2018 17:16

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 51 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2, 3, 4  Nächste
AbonnentenAbonnenten: 3
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 2746

AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Nachwuchs Zeugen
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 31.01.2015 20:09 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2015
Beiträge: 10
Wohnort: Zürich
Geschlecht: männlich
Wir alle wissen ja wie man Nachwuchs zeugt :smile: , doch wie der dazu kommt den Griff in die Hand zu nehmen scheint noch ein offenes Feld für Studien zu sein.
Ich möchte daher hier mal versuchen eine Diskusion in Gang zu bringen.

Meine Thesen.
1.) Wir brauchen ein robuster Trainer der auch nach einer stehenden 9 startfähig ist. Also kein Brettrump, der bricht ja meistens bei dieser Figur hinter dem Flügel.
2.) Es muss ein E-Trainer sein, damit die Mädels und Jungs auch ohne Fesselflug-Mutti, welche sie zu einem weit entfernten Kreis fährt, auf einem Sportplatz in der Nähe fliegen können.
3.) Mit dem Ding muss man auch Combat fliegen können, damit es Fun macht. Präzisions-fliegen können sie dann immer noch, wenn sie selber Nachwurchs zuegten.

Seid Ihr damit einverstanden?
So sagt mir doch, wie diese Fesselflug-Windel für den Nachwuchs aussehen soll und wie man sie für alle Eltern erhältlich macht.


Nach oben
 Profil Besuche Website  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#2Ungelesener BeitragVerfasst: 31.01.2015 22:51 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 07.2010
Beiträge: 29
Wohnort: Harlange, Luxemburg
Geschlecht: nicht angegeben
Hi Peter,

Viele Leute haben nach so einem Konzept gesucht und keiner ist fündig geworden.
So eine eierlegende Wollmichsau welche erschwinglich , einfach zu bedienen , geräuchlos, kunstflug-und combat tauglich sowie nahezu unzerstörbar hat noch keiner erfunden.

Auch glaube ich nicht an individuelles Fesselfliegen. Meine Lösung ist "betreutes Bauen und Fliegen". Dies als Vater- Sohn/Tochter , Onkel-Neffe oder Club Unternehmen .

Während das individuelle Bauen (z.Bsp. nach Plan im "Werkbuch für Jungen" ) meist noch klappt, dann scheitert es in der Regel schon beim Erstflug. Daher ist es wichtig dass das Fliegen den Jugendlichen von erfahrenen Modellbaueren beigebracht wird. Diese sorgen dafür dass keine unnötigen Gefahren enstehen (Zuschauer / Hochspannungsleitungen usw)

Elektro Antrieb ist natürlich eine Alternative um freie Rasen Flächen oder Sportplätze nutzen zu können.
Eventuell werden die Preise für Motor, Akku's und Regler/Timer in Zukunft noch erschwinglicher werden.

Mitch41.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#3Ungelesener BeitragVerfasst: 01.02.2015 21:07 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 04.2013
Beiträge: 183
Wohnort: Potsdam
Geschlecht: männlich
Hallo !

Sowas gibts noch nicht. Bin selbst gerade dabei so etwas zu entwickeln.
Meine Erfahrung soweit ist, dass die Hauptprobleme gar nicht so sehr beim Bauen liegen, sondern dass das Modell Bodenstartfähig sein muss und gut allein zu handhaben.

Ich entwickele derzeit einen Trainer auf Basis eines vergrößerten Rascals, welcher mit 3s 1800er Akkus fliegen soll. Motorsteuerung ist dabei eine 2,4 ghz Pistolensteuerung. Ich habe auch einige Elektrocombats, problem hierbei ist jedoch meist die Bodenstartfähigkeit.
Wenn sie so stark Motorisiert sind, dass man sie nur auf sein Fahhradgepäckständer legen muss und via Funke Vollgas gibt zum Start, ist die Motorleistung nicht mehr so Anfängertauglich.
Ansonsten ist es kein Problem , ein Combat-Modell elektrisch zu fliegen. Die Spannweite sollte nur nicht unter 90 cm sen, damit die Fl.Belastung nicht zu hoch wird.

Ich habe auch die kleine Mamba von Peter Simon gebaut, ist für die ersten Gehversuche ganz niedlich, aber ist halt ein 50cm SPW flieger, mit den üblichen Leistungsdefiziten dieser Größe. Fliegt sich aber auf jeden fall besser als die COX-Plastikmodelle.

Optik spielt auch meist eine Rolle, ausserdem lässt sich in einem Kastenrumpf der Akku prinzipiell viel besser unterbringen. Da die Buchenleisten für den Motorträger wegfallen und man den Motor auch einfach so hinter den Kopfspant schrauben kann, ist er auch einfacher zu bauen als ein Profilrumpf, da man nur 3 Spanten braucht, desweiteren gibt es auch einen Gewichtsvorteil. Also meineserachtens hat bei elektro der Profilrumpf keinen Vorteil.

Wie schon gesagt, ist noch in Arbeit, aber eines der nächsten Dinge, die bei mir gebaut werden, da auch ich damit auf mehr Flugstunden kommen werde.

Ausserdem ist geplant, bei gelingen den Plan bei der FMT einzureichen, habe schon Kontakt aufgenommen und sie haben Interesse.

MfG,
Sebastian


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#4Ungelesener BeitragVerfasst: 02.02.2015 12:01 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2015
Beiträge: 10
Wohnort: Zürich
Geschlecht: männlich
Mitch & Sebastian Danke für Euren Input.

Die Erfahrung von Mitch, dass es um Fesselfliegen zu können, wie bei allen Flugarten, ein Fluglehrer braucht habe ich am eigenen Leib gemacht.
In meiner Jugend fand ich den Anschluss an ein Club nicht, weil der Kreis in einem Wald versteckt zwei Gemeinden von der weg ist, die als Austragungsort in der AeroRevue stand (und steht).
Erst als Familienvater kam ich durch Rolf Charrier, den ich in der Segelfluggruppe kennen lernte, zum Modellfliegen mit taktliem Feedback. So viel zu meinem CL-Lebenslauf.

Auch bei mir ist zur Zeit ein Einsteigermodell, der E-PUZZLE, im entstehen. Das Konzept habe ich von meinem V-PUZZLE übernommen.
Bei der Bauweise habe ich für mich Neuland betreten und den Flügel aus Blue-Foam mit Heizdraht geschnitten. Mach ich nicht mehr! Es sei denn mit CNC-Schneider.
Das heisst, wenn er zufriedenstellend fliegt, ist eine Version in konventioneller Bauweise fällig.
Es ist eher ein Modell, dass Fluglehrer den Interessenten für die ersten Runden, Versuche für runde Figuren und Rückenflug zur Verfügung stellen können.
Für das selbständigen trainieren braucht es etwas anderes, ich denke an die Amerikanischen Slow-Combat oder einen TWISTER mit Kastenrumpf.

Ich hoffe, dass wir am Ende dieser Diskussion zu einem Starter-Set kommen das über unsere Modellflug-Gruppen verbreitet werden kann.
Gruss Peter


Dateianhänge:
Dateikommentar: E-PUZZLE
E-PUZZLE.jpg
E-PUZZLE.jpg [ 40.96 KiB | 1105-mal betrachtet ]
Nach oben
 Profil Besuche Website  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#5Ungelesener BeitragVerfasst: 28.07.2015 21:21 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2010
Beiträge: 34
Wohnort: Senftenberg
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo,
ich freue mich ganz besonders über dieses Thema. Auch mich treibt das Problem.
Leider habe ich den Beitrag erst jetzt entdeckt. Das Thema sollte ganz vorn im Fesselflugforum stehen. Claudia, da kannst du sicher etwas machen.

Ich halte die Methode des Erlernens des Fesselflugs bei der ein erfahrener Pilot den Neuling direkt anleitet für die beste.
Diese setzt aber voraus, dass es genügend Ausbilder gibt.
Aus eigener Erfahrung ist mir aber das Problem regelmäßig zur gleichen Stunde, am Tag X für die Interessenten bereit zu stehn bekannt. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt sind die Interessenten schnell wieder weg.

Das verwendete Modell ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Wie schon festgestellt wurde, kann man ein Modell das alle Anforderungen erfüllt, nicht bauen.
Aber ein Modell, dass sich schon erfolgreich bewährt hat, ist dabei sehr hilfreich. Ein solches soll es ja in Deutschland geben.

Meine Gedanken:

Wir brauchen ein Trainingskonzept welches Schrittweise auch von einem Interessierten mit einem Elektromodell oder Verbrenner überall auf einem geeigneten Fluggelände oder in der Halle erfolgreich ausführen kann.

Ich meine damit eine Art Grundausbildung, deren Elemente z.B. von erfahrenen Fesselfliegern erarbeitet wurde.

Mit etwas Selbstdisziplin sollte ein Interessent diese Grundausbildung mit einem Helfer ausführen können.

Der Ansatz das Anfängermodell mit Motordrossel ( 2,4 GHz) auszustatten ist dabei sehr zu begrüßen.

Voraussetzung wäre aber, dass das Steuern eines Fesselfugmodells erst einmal genau beschrieben wird. Ich habe dazu aber im deutschsprachigen Raum noch nichts für diesen Zweck brauchbares gelesen.

W.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#6Ungelesener BeitragVerfasst: 30.07.2015 11:24 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 07.2010
Beiträge: 29
Wohnort: Harlange, Luxemburg
Geschlecht: nicht angegeben
WOME2 hat geschrieben:
Hallo,

Voraussetzung wäre aber, dass das Steuern eines Fesselfugmodells erst einmal genau beschrieben wird. Ich habe dazu aber im deutschsprachigen Raum noch nichts für diesen Zweck brauchbares gelesen.

W.


Hi,

genau dies war damals auch mein Problem, der Bau des Modells wurde über 2 Seiten beschrieben , das Fliegen in 2 Sätzen.
Die Flugsessionen dauerten deshalb in der Regel nicht mehr als eine halbe Runde.

Wertvolle Tips habe ich in dem Buch "Flying around" von Jim Harris gefunden.
Flying around

Damit klappte der Anfang. Danach fand ich Anschluss an einen französichen Club wo ich noch weiteres erlernen konnte.
Ich hätte Lust einige Tutorials auf Video aufzunehmen um mein bescheidenes Wissen für Anfänger weiterzugeben.

Grüsse aus Luxusburg, Mitch41.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#7Ungelesener BeitragVerfasst: 30.07.2015 14:15 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 08.2013
Beiträge: 138
Wohnort: Hammersbach, Hess.
Geschlecht: männlich
Hallo,
Ein paar Gedanken von mir dazu. Das Problem sollte schon früher zur Lösung angesetzt werden:
• Es sollten zwei, drei ältere erfahrene Modellsportler bereit sein, eine Modellbau-AG zu betreuen. Sie bedürfen dabei der Unterstützung weiterer Mitglieder bei der Betreuung der Kinder.

• Kinder, die ihr eigenes Modell in einer Gemeinschaft über eine längere Zeit bauen, identifizieren sich eher mit dem Modellbau – es baut jeder SEIN Modell. Da ist es unerheblich, ob es perfekt, unzerstörbar ist. Es muss ein Modell sein, das sie unter Anleitung bauen können(so eben auch ein Flachrumpf mit Y-Clark-Profil, da vielleicht ein vollsymmetrisches noch zu kompliziert ist? – Es gibt ja auch noch die VOLLBRETTERMODELLE – entsprechend zurecht geschnitzt…)

• Dabei sollten auch schon Möglichkeiten geschaffen werden, dass sie bei entsprechenden Bedingungen schon mal mit einem erfahrenerem Kameraden ein Modell fliegen dürfen (Muss ja kein Meistermodell sein – vielleicht reicht da schon ein einfaches, schnell zusammenbaubares). Da sammeln sie ihre ersten Erfahrungen und erleben beim Sturz, dass jemand da ist, der ihnen hilft, wieder aufzustehen, das Modell repariert und wieder an den Start bringt.

• Schön wäre es, wenn man mit einer Schule in Kontakt treten und einen Werkraum mit nutzen darf. Hier gibt es, wie ich feststellen durfte, mehrere Möglichkeiten:
a. Es wird eine AG für den Freizeitbereich gegründet, an der in erster Linie SchülerInnen dieser Schule Mitglied werden können, wobei ein Kooperationsvertrag, möglichst schriftlich, dabei sehr dienlich wäre. So könnte an einem Nachmittag 2-4 Stunden AG-Arbeit betrieben werden.
b. Es wird in den Unterricht mit eingebaut als außerschulische Projektgruppe, wobei da immer wohl ein Lehrer dabei sein muss und die betreuenden Mitglieder erhalten einen Arbeits- oder Referentenvertrag, in dem eine Vergütung enthalten ist – Davon habe ich bisher nur gehört…

• Der Werkraum bietet die Möglichkeiten, dass schon einiges an Werkzeug vorhanden ist, und „nur“ in bestimmten Umfang ergänzt werden muss.

• Zudem ist da die Öffentlichkeitswirksamkeit auch gegeben…

• Material kann man z.T. über den Förderverein, der wohl an jeder Schule vorhanden ist, organisieren/finanzieren. Darüber hinaus kann man auch von den teilnehmenden Kindern auch eine halbjährliche Materialpauschale in Abhängigkeit der Vorhaben von c. 30 – 50 € erheben, mit dem die meisten Materialkosten bestritten werden können. Dies kann, wenn vorhanden, über den Förderverein eingezogen und von der AG dort abgerechnet werden. Und welcher Modellsportler schaut nicht in seine Werkstatt, stellt ältere Motoren, Material usw., vielleicht sogar ein Übungsmodell zur Verfügung?

• Und nicht unterschätzt werden sollte, dass mit dem Hinweis der Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten, sozialer Kompetenzen usw. auch viele Gewerbetreibende gern als Sponsoren auftreten und eine solche AG unterstützen.

• Als Zwischenschritt kann zur Aufmunterung halt auch eine RTP-Anlage aufgebaut und mit Fliegern, die die Kinder selbst entworfen haben, bestückt werden.

• Eine weitere Aufmunterung wäre ein von einem Sponsor gespendetes T-Shirt, das die Zugehörigkeit zur AG bezeugt.

• Und es sollten dann auch schon einfache Wettbewerbe nach Fertigstellung der Modelle durchgeführt werden – das fördert die Bindung an das Hobby.

• … und die Öffentlichkeitsarbeit nicht vergessen – viel an die örtliche Presse, insbesondere an das Dorfblättchen geben, ein Prospekt für die Sponsorenwerbung erstellen usw.

• Um Versicherungsfragen gut lösen zu können, haben wir in unserem Verein entschieden, dass die Kinder (von 3.-5. Klasse) beitragsfrei Mitglied des Vereins werden und die Kosten der Verbandsversicherung vom Verein getragen werden. Ab der 5. Klasse sind diese Beiträge dann zu zahlen.

Sind aber nur einmal so ein paar Gedanken von mir aus gemeinsam mit einem Vereinskollegen gemachten Erfahrungen der Gründung einer Modellbau-AG im Bereich RC-Fliegen, wobei wir über die Freiflugmodelle gegangen sind und dann das Lehrer-Schüler-Fliegen begonnen wurde…

Damit will ich aber nicht gegen die Entwicklung eines guten Kinder- und Jugendlichengerechten Fesselflugmodells sagen…

Vielleicht kann man ein Hauptthema mit mehreren Untertehmen gestalten wie
• geeignete Modelle/Entwicklung derselben
• Werkraum/Werkzeug
• Erfahrung in der Betreuung
• Wie bringe ich das Fliegen dem Nachwuchs bei
• Sponsorengewinnung
• ….
Gruß
Rainer

PS: Ich habe eine Präsentation aus meiner Zeit in einer AG angefügt. Ging zwar hauptsächlich Richtung RC, aber Freiflug und Fesselflug solte auch sein...


Bild


Edit: Datei wegen Grö0e ausgelagert


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#8Ungelesener BeitragVerfasst: 31.07.2015 10:57 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2010
Beiträge: 34
Wohnort: Senftenberg
Geschlecht: nicht angegeben
Schön, dass jetzt doch etwas Bewegung in das Thema kommt.

Die Gedanken von Rainer sind ja nicht neu, und vielen auch bekannt. Woran es meiner Meinung nach fehlt, sind Leute, die genau solche Vorsachläge aufgreifen und etwas tun. Auch hier habe ich so mein eigenes Problem.
Ich wiederhole noch mal. Das wichtigste ist die Bereitschaft am Tag X, zur Zeit-Y vor Ort zu sein.

In einem Land, wo ein Feuerwehrmann/ Frau Schwierigkeiten mit seinem Arbeitgeber bekommt, weil er zu viele Einsätze hat, ist das eher schwierig. Schlimmer ist noch das die gleichen Leute sich dann über fehlenden technisch qualifizuierten Nachwuchs beschweren.

Das musste ich jetzt mal loswerden. Ob es wirklich so schlimm ist kann ich nicht sagen.

Tatsache ist wohl eher, dass wir weiter auf das System Vater-Sohn/Tochter oder Opa/ Enkel bauen müssen.

Doch zurück zum Fliegen:
Ich gehe mal davon aus, dass es mit dem Anfängermodell "KUKI" ein hundertfach bewährtes Modell gibt. Bauplan oder Bausatz auch in der Version als Elektromodell sind verfügbar.

Was fehlt ist eine Anleitung zum Fliegen, die auch ohne erfahrenen Fluglehrer möglich ist. Das würde sicher auch die Tür zu interressanten Schulprojekten öffnen.

Mitch 41 schreibt:
"Wertvolle Tips habe ich in dem Buch "Flying around" von Jim Harris gefunden."

Wer übersetzt mal die wichtigen Hinnweise ins deutsche?

Bis bald

W.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#9Ungelesener BeitragVerfasst: 31.07.2015 14:59 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 04.2013
Beiträge: 183
Wohnort: Potsdam
Geschlecht: männlich
Hallo !

Das Hauptproblem ist wirklich , jemanden zu finden der das 1 mal die Woche regelmäßig (+ x ) durchzieht.
Wenn es gelingt, funktioniert es auch gut, da gibt es genug Beispiele.

Wenn die Konstellation Fesselflug + (Erwachsener+Kind) da ist, ist es ja meist so, dass der Erwachsene schon Fesselflieger ist, da die meisten lieber einen anderen Modellbauerischen weg gehen (RC). Deshab denke ich, braucht man da keine Extrawurst.

Man muss auch differenzieren zwischen Jetzt und Damals. In den 60ern gabs halt nichts bezahlbares anderes, und wer sich mit Modellflugzeugen beschäftigen wollte war mehr oder weniger automatisch Fesselflieger, genauso während der restriktiven Zeit in der DDR.
Diese Menge an Zulauf rein auf den Fesselflug wird es nicht wieder geben, das sollte man sich schon klar machen.
Problematisch ist auch die Engstirnigkeit von manchen, nur Fesselflug zuzulassen und nicht mehr zeitgemäße pädagogische Ansichten, das zerstört dan wieder Jugendarbeit, die von anderen geleistet wurde.

Der Weg wie ihn Rainer umgesetzt hat, ist da schon ziemlich optimal, wenn der Rahmen einer AG Möglich ist.

Häufigster zuwachs sind derzeit etwas Fortgeschrittene Modellbauer, die mal was anderes Probieren wollen oder Fesselflug früher schon mal gemacht haben. Das wäre auch die Personengruppe, die dann Kinder/Jugendliche Anleiten könnte. Das wäre eine gute Idee, für die Leute was zu schreiben.

Andere Sache ist verfügbarkeit von Modellen mit e-Antrieb. Da gibt es bisher im Deutschsprachigen Raum den Volttimer und die ME von C.Maikis als Bauplan.
Sicherlich gute Modelle, für einsteiger ist der Volttimer aber lt. Aussage vom Konstrukteur im Begleitartikel nichts, und die ME ist meineserachtens zu groß.
Dazu noch Diverse in Eigenregie zu Konvertierende Modelle diverser Hersteller. jedoch nichts vernünftiges out of the Box als Kit oder gar ARF.

Das ist schlecht, da der Verbrennerzug ganz klar abgefahren ist und somit für Fesselflug-Einsteiger auch nicht mehr in Betracht zu ziehen.
Wenn mal zufälligerweise jemand gefallen daran findet ist das gut, aber der Hauptanteil wird sicherlich nicht mehr damit anfangen, b.z.w. schon E-Equipment zu liegen haben.

Deshalb hab ich ja auch mit dem E-Trainer angefangen.
Es ist Super, wenn da noch eine "Fluganleitung" kommen würde.
Vorteil des E-Antriebs ist auch, dass man nicht mehr so weit aus der Stadt muss und etwas "Laufkundschaft" hat.

Wer denkt , der hat ja keine Ahnung: Ich habe 5 Jahre eine Modellbau-AG in einem Jugendclub in Berlin geleitet und war auch 3 Jahre Vereinsvorsitzender.
Kann das nun auch aus den "üblichen" Gründen Familie und Beruf nicht mehr machen, da gibt es halt Prioritäten die sind wichtiger als Fesselflug.
Ab und zu kann ich aber in einer Potsdamer AG etwas mithelfen.

Viele Grüße,
Sebastian


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#10Ungelesener BeitragVerfasst: 01.08.2015 13:48 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2010
Beiträge: 34
Wohnort: Senftenberg
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Sebastian,
wenn Du an einem entsprechendem E-Modell arbeitest, sollten wir uns mal treffen. Ich arbeite schon an einem Konzept für ein Trainingsprogramm.

Ich gehe dabei davon aus, dass die Interessentengruppe eher aus RC-Fliegern besteht, die den Fesselflug mal ausprobieren wollen.

Tatsache ist aber, wenn wir jetzt nichts unternehmen wird es bald nur noch ein paar alte Herren geben, die nostalgisch ihre Modelle um sich herumfliegen lassen.
Das wäre sehr schade. Freiflieger gibt es ja auch noch mit einer entsprechenden Wettbewerbszene.

W.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#11Ungelesener BeitragVerfasst: 02.08.2015 11:13 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 08.2013
Beiträge: 138
Wohnort: Hammersbach, Hess.
Geschlecht: männlich
Hi,
das mit dem/den Betreuuer/n ist wohl das entscheidende. Hier sind in erster Linie die Rentner gefragt...
Wer hat schon etwas Zeit, wer sucht schon etwas Beschäftigung und schafft so seiner "Rentnerfrau" etwas Freiraum? Unser Glück war, die beiden Initiatoren waren gerade in die Altersteilzeit eingestiegen...

Wir haben bestimmt schon alle mehr oder weniger Erfahrungen auf diesem der Hilfe für andere oder im Speziellen der Jugendarbeit. Vater/Kind - wenns klappt: Meine wollten nicht... :sad:

Aber ich denke, dass es viele Kinder gibt, die Interesse daran haben, aber auch gelockt werden wollen.
Wie in meinem Anhang zu lesen, hatten wir uns in der AG erst auf einfachste Wurfgleiter und den "Lilienthal 31", später den "Spatz" der Fa. Thiele (DDR-Kenner sehen hier eine sehr gute Weiterentwicklung des "Pionier") konzentriert: Freiflieger, noch keine Fesselflieger. ABER schnell zu bauende Modelle, die das Flugerlebnis bringen, ein eigenes Modell fliegen zu sehen. Im vergangenen Jahr hatten wir es sogar mit zwei Kindern bis zu den Deutschen Jugendmeisterschaften des DMFV gebracht... Jetzt fliegt einer schon toll RC-Modelle und der andere hat auch schon seinen "RC-Flugschein" gemacht. Der erste von beiden hilft aktiv in der AG mit, die Kinder zu betreuen und ist auch schon Fesselflugmodell geflogen. Bei uns ist die Ausrichtung auf RC und ich wegen Differenzen mit der Vorstand nicht mehr in der AG dabei...

Aber ich glaube, dass das este selbstgebaute Modell, das dann auch noch gut fliegt, der beste Einstieg ist. Und dann zu diesem ersten Ereignis, oder darum herum, eine Fesselflugveranstaltung konzipieren mit Selbstversuch... (bei uns eben während und nach dem Bau des Freifliegers Lehrer-Schüler-Fliegen mit RC-Modellen. Und es funktionierte.
Mal sehen...
Gruß
Rainer


Bild


Dateianhänge:
DSC09043-klein.jpg
DSC09043-klein.jpg [ 63.78 KiB | 885-mal betrachtet ]
Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#12Ungelesener BeitragVerfasst: 02.08.2015 13:16 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2015
Beiträge: 10
Wohnort: Zürich
Geschlecht: männlich
So, ich bin aus dem Segelfluglager retour und möchte mich wiedermal zum Thema äussern.

Kürzlich hat der MBZB im Rahmen des Basler Ferienplausch-Programms für Schüler ein Schnuppertag durchgeführt. Wir hatten erfreuliche 12 Anmeldungen, dabei auch 2 von Mädchen.

Nach der Begrüssung durch unseren Präsi Peter Hofacker gab ich eine kurze Einführung in der ich erklärte:
- Wie die Steuerung eines Fesselflugzeugs im horizontal Flug wie ein Autopilot wirkt solange man den Griff ruhig hält.
- Das ein Anfänger keine Chance hat aus dem Handgelenk zu steuern ohne zu übersteuern, sondern nur durch heben und senken des Armes steuern soll.
- Wie man vermeiden kann, dass es einem schwindlig wird durch Fokussierung nur auf das Flugzeug oder das Gelände. Niemals versuchen beides gleichzeitig zu erfassen.
Zum Abschluss meiner Einführung zeigte ich noch kurze Videos von Team-Race, Speed und Combat. Für Speed und Combat fand ich zum Glück bei Youtube Videos mit einem Jungen der Speed und einem Mädchen das Combat flog.

Danach nahm Dani Baumann jeweils drei Jugendliche in die Mitte der Piste und gab ihnen abwechselnd für einige Runden den Griff für den Twister in die Hand, wobei er mit seiner Hand am Griff jederzeit eingreifen konnte.

Am Nachmittag konnten dann einige der Jugendlichen mit meinem First-Step ohne Fahrwerk auf der Wiese ihren ersten Looping fliegen. Dazu habe ich zwei Griffe so zusammen gehängt, dass sie mit den Leinen ein Y bildeten. Die Jugendlichen hatten so volle Kontrolle über das Flugzeug solange ich nicht durch zurückziehen mit meinem Griff die Kontrolle übernahm. Wenn der Looping misslang lag es am grauenhaft schlechten Profil dieses Fliegers, der aber sonst sehr Crash-Resistent ist. So konnte nach auswechseln des Propeller oder Gummiringen gleich der nächste Versuch folgen.

Am Abend haben sich alle, auch die Mädchen welche ihre Sache besonders gut machten, strahlend verabschiedet. Und nun haben wir die Aufgabe ein folge Programm aufzustellen.

---

Was ich bei diesem Anlass erkannte:
- Das aller Wichtigste ist, dass wir mit den Jugendlichen in Kontakt bleiben und Material für sie bereit halten, denn:
- Für die heutige Generation von Jugendlichen kommt fliegen (lange) vor bauen. Keiner hat gefragt wie baue ich mein Fesselflieger.
- Es fehlt ein gutes Video zur Vorbereitung auf die ersten Flüge. Oder habt ihr ein solches?
- Wir müssen Interessenten geeignete Trainer zur Verfügung stellen die auch nach einer Bodenberührung schnell wieder einsatzfähig sind, also vergesst die bruchanfälligen Brettrumpf-Modelle. Ein einfacher Kastenrumpf mit Gummiringen festgehaltenem Flügel ist viel robuster.
- Anfänger sollten auf Graspisten üben. Auf Hartbelag hätte selbst mein robuster First-Step die Bodenberührungen nicht ohne Schaden überstanden.

Gruss Peter

P.S. Elektro Modelle eignen sich nicht für solche Anlässe. Wir hätten eine Unmenge an Akkus gebraucht.


Nach oben
 Profil Besuche Website  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#13Ungelesener BeitragVerfasst: 02.08.2015 15:30 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2010
Beiträge: 34
Wohnort: Senftenberg
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo,

jetzt wird mir nochmal klar, Nachwuchs zeugt man durch Aktivität...!

Ich selbst bin, obwohl nun auch Rentner, etwas passiv geworden.

Ich freue mich aber, wenn sich Modellflieger finden und etwas tun.

Ich könnte mir aber vorstellen, an einem Treffen erfolgreicher Jugendarbeiter z.B.in Sebnitz oder Bitterfeld oder besser einem zentralerem Ort in Deutschland meine Erfahrungen darzulegen. Die Zeit zwischen 1975 und 1989 war nicht so restriktiv wie einige meinen. Wenn als Beschränkung allerdings ein Standardmodell und das dazugehörige Flugprogramm gemeint sind, dann war diese Einschränkung notwendig um gleiche Bedingungen zu schaffen.
Das war die Grundlage für Lehrgänge Seminare und am Ende Basis für erfolgreiche Wettbewerbe.
Im Übrigen war die Situation im Fesselfug 1975 im Osten Deutschlands nicht viel anders als heute. Es gab eine starke Truppe in Sebnitz/Dresden und einige kleinere Gruppen in Berlin, Rostock, Cottbus, K.-M.-St(Chemnitz)und ein paar Einzelkämpfer in Gera. Aber ersthafte Arbeit mit Schülern gab es nur in Sebnitz.

Heute ist das ähnlich Sebnitz/Dresden gibt es noch immer und der Kölner Raum ist sehr aktiv.
Die Teilnehmerzahlen bei Wettbewerben stagnierten oder waren rückräufig wie jetzt auch. Arbeit mit Jugentlichen gibt es nur vereinzelt. Ein spezielles Wettbersysten, welches auf die Erfordernisse von Anfängern zugeschnitten ist, gibt es nicht.

Der damals aufkommende RC-Flug war für viele auch interessanter. Allerdings im Unterschied zu heute mit unzähligen Materialproblemen verbunden.

Mit der Einführung der Schülerklassen im Fesselflug gab es dann eine positive Veränderung, die leider nach 1989 aus verschiedenen Gründen nicht weitergeführt werden konnte.
Hier kann ich aber nur von meinen persönlichen Erfahrungen sprechen.
So gab es im damaligen Bezirk Cottbus 4 Arbeitsgemainschaften. Was waren die Gründe für das Ende der Arbeit?

1. Die Leiter mussten sich beruflich umorientieren.
2. Die Basis Fluggelände und Werkstätten konnten nicht mehr genutzt werden.
3. Die Unterstüzung durch die Gesellschaftlichen Organisationen viel weg.

Rainer beschreibt sehr schön, was einer zu tun hat, der heute ein Gruppe Jugentlicher bereuen will.
Viel zu viel, für eine Person.

Der Ansatz von Peter ein Video zu drehen ist eine gute Sache.
Wer kann das? Was genau muss der Inhalt sein?

Ich komme immer mehr zu dem Schluss:
Wir sollten uns Zusammensetzen und beraten, was genau die nächsten Schritte zu einer besseren Jugendarbeit sind.
Wer kann wass tun?

An meiner Mitarbeit soll es jedenfalls nicht fehlen.

Eine Frage an Rainer und Peter:
Wieviele jugentliche betreut ihr? Was macht ihr konkret im Training mit den Kids?
W.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#14Ungelesener BeitragVerfasst: 02.08.2015 23:59 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 04.2013
Beiträge: 183
Wohnort: Potsdam
Geschlecht: männlich
Hallo !

Ich wollte noch einige Dinge näher erläutern.

Man muss differenzieren zwischen AG-Arbeit und dezentralen Aktionen,
dadurch ergeben sich andere Erfordernisse.

Wie schon gesagt, wenn ein AG-Leiter weiss wie ein Modell zu fliegen ist , Tanks löten kann und den Motor zum laufen bekommt , ist ja schon viel gewonnen und Modelle für diesen zweck gibt es auch. Da hat der Verbrenner schon Vorteile (wenn man einen gut von Jugendlichen zu erreichenden Platz hat auf dem man mit V-Antrieben ohne Versicherungsprobleme fliegen kann). Flugprogramme für kunstflugbegeisterte Einsteiger sind : F2B-B und F2B-C
Diese Klassen funktionieren auch als solche, werden nur meineserachtens zu wenig ausgeschrieben.
Speed- und Mannschaftsrennenklassen gibt es auch, wobei da schon mehr know-how und Flugfähigkeiten erforderlich sind.

Jedoch reicht diese herangehensweise nicht allein, da vermutlich nicht auf Anhieb Modellbau-AG`s aus dem Boden sprießen werden, nur weil es jetzt einen Leitfaden oder ein spezielles Flugprogramm für Fesselflug gibt. Bitte nehmt das nicht als Demotivation wahr, ich denke nur dass der Effekt eventuell nicht so stark sein wird wie man sich dass gerne wünschen würde.

Deshalb war ja meine Idee, dass man halt mit dem Equipment, was derzeit dem Stand der Dinge enspricht ein Modell entwirft, welches einfach zu bauen ist und beim Fliegen Spaß macht und mit dem man das F2B-B Programm fliegen kann. Mal eine kleine Information dazu : Ich hatte mal mit dem Fillialleiter von Staufenbiel Berlin gesprochen, wie denn so Verkaufszahlen von Verbrennungsmotoren im Verhältnis zu E-Motoren stehen. Ratet mal...
Also die Verbrenner sind alle Typen , also inklusive Großvolumiger Benziner, die ja (noch) recht häufig eingesetzt werden..

Ca. Pro 1000 verkaufter E-Antriebe EIN Verbrenner.

So, nun zurück zum eigentlichen:
Modell :
1800 mAh 3S; ca. 100g Motor; 9 Zoll Durchmesser Prop, steigung muss noch getestet werden 4 oder 5 zoll schätze ich
Wenn die Spannweite etwas unter einem Meter ist, lassen sich so in robuster Holzbauweise gut Fluggewichte um 800g Realisieren.

Wie Peter schon sagte, ein Kastenrumpf ist beim E-Modell besser geeignet als ein Profilrumpf. Dank e-Motor muss man keine Buchenholzleisten und Sperrholzverstärkung einbauen. Ein einfacher Rumpf mit drei Spanten ist auch kein Beinbruch und sollte genau so gut/leicht zu bauen sein.
Man bekommt den Akku auch besser fest, der Motor ist geschützt( ich habe bei nackt vor dem Spant montierten Antrieben schon relativ oft was geschrottet).
Bei der Fläche bin ich noch etwas unschlüssig, ob Styro-Balsa oder Rippe, da Rippenflächen leichter sind aber beim Transport im Rucksack auf dem Fahrrad oder ÖPNV auch leichter kaputt gehen.
Tragfläche muss abnehmbar sein, damit das Packmaß kleiner wird. Segment im Rumpf gelagert, Leadouts ausserhalb der Fläche, die keine Flaps hat.

Der Kuki ist prinzipiell schon gut, nur halt mit den o.g. Änderungen und vielleicht noch ein etwas dickeres Profil. Habe auch einen anderen vergleichbaren Flieger in der Größe gefogen, der dreht noch etwas besser um die Querachse (hat ca. 22% Profildicke !)
Eventuell ist der Kuki für das Fluggewicht auch noch zu klein, müsste meinen mal aufballastieren und schauen wie der damit klarkommt.

Mit E-Motor darf man auf ortsnahen Fußballplätzen fliegen (Mit unterschriebener Erlaubnis !), mit V- nicht.

Motorsteuerung über 2,4ghz Pistolenfunke und ein schön dickes Fahrwerk, damit man auch alleine Fliegen gehen kann.
Motivation war bei mir eher ein alltagstaugliches Modell mt ordentlichen Flugleistungen dass man auch alleine starten kann. Ich hab ja noch die kleine "Mamba", die ist niedlich, fliegt aber im Kreis am besten. Loopings und Rückenflug geht, mit etwas tricksen schaff ich ne liegende acht aber dann hört es auch ganz klar auf, da einfach zu klein. Mein Elektrocombatmodell macht alles mögliche, ist aber nicht allein Startbar.

So, das war es erstmal.

P.S.: Was anderes : Wolfram ich weiss jetzt dank erzählungen, dass es vieles gab (vor allem für die Nationalmannschaften)..
Ich hab ja nur noch ein ganz kleines Bisschen mitbekommen, der Eindruck als Kind war aber dann man sich als nicht-GST-Mitglied schon ganz schön was einfallen lassen musste um selbst an die grundlegendsten Materialien zu kommen, die dann auch meist Qualitativ ziemlich schlecht waren. Motoren gabs auch nur den MK17 und Sokol. Mein Vater hatte dann noch irgendwann eine BWF für Unsummen gekauft, der erste vernünftige Motor. Ich habe nie eine DDR Fernsteuerung im freien Handel gesehen..


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#15Ungelesener BeitragVerfasst: 03.08.2015 10:52 
Offline
User
User
Benutzeravatar

Registriert: 01.2015
Beiträge: 10
Wohnort: Zürich
Geschlecht: männlich
Danke Rennsemmel für deinen wertvollen Input.

Nach unserem Schnuppertag bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ein E-Antrieb für jugendliche Einsteiger nicht zu teuer wird. Es sei die Flieger werden, wie in einer Segelfluggruppe, als Gruppenflugzuege zur Verfügung gestellt.
Motor, Regler, Timer, Akkus mindestens 3 davon, E-Zubehör und nicht zu vergessen das Ladegerät, da kommen schnell mal so an die 300 Schwizerfränkli zusammen, was ja heute auch in etwa dem Betrag in € entspricht.

Zu dem von Rennsemmel vorgeschlagen Modell-Auslegung:
Vielleicht lässt sich ein Flieger, der sowohl mit 15-25er Verbrenner als auch mit E-Motor ausrüstbar ist entwerfen. Obwohl aus meiner Sicht einer in der Grösse für 35-46er idealer wäre, aber das zurecht angesprochene Packmass spricht dagegen.
Gegen Styro-Flügel spricht, dass zur Herstellung zuerst zuerst eine Schneidevorrichtung hergestellt werden muss und es Erfahrung braucht um ein ansehnliches Resultat zu erhalten. Jedenfalls habe ich nach meiner Erfahrung mit blue-Foam geschworen Styro und ähnliches grossflächig nur noch bei Vorhandensein einer CNC-Schneidmaschine zu verwenden.
Was das Profil anbelangt, braucht es um die runden Figuren zu fliegen wirklich keine Flaps. Wie steht es mit dem SPATZ Profil, kann man damit die runden Figuren fliegen? Sein Vorteil ist, dass es auch für ungeübte Verzuges frei zu bauen ist.

Gruss Peter

P.S. Es ist erfreulich wie das Thema „Nachwuchs Zeugen“ auf Interesse stösst. Ich denke wir sind hier an einem Punkt angelangt dass wir hier weiterhin organisatorisches besprechen und ein neues Thema „Einsteiger Flugzeug eröffnen sollten. Was haltet ihr davon?


Nach oben
 Profil Besuche Website  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 51 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2, 3, 4  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker