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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#31Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2015 09:09 
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Hallo,
was ist?
Da sind zwei Tage rum (dazu noch Wochenende) und schon ist Pessimismus pur angesagt....
Ich wäre an einem Treffen interessiert und würde auch gern wieder Jugendarbeit, auch eine Fesselflieger-Jugend, machen - muss mir "nur" ein Truppe suchen, die da mitmacht.
Habe nur eben wenig Zeit zum Schreiben... Später mehr.
... und das mit dem "Fesselflugchaoten" und so... ist doch auch nichts Neues... Selbst Hubschrauberpiloten müssen in manchen Vereinen oftmals mit diesen Nicklichkeiten leben, da, wenn sie fliegen, kein anderes Modell in die Luft kann...
Bis später...
LG
Rainer

PS: Verlegt doch Euren Wohnsitz in die Nähe von Hanau - dann wären wir schon drei!!!! ;-)


Zuletzt geändert von Rainer am 11.08.2015 22:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#32Ungelesener BeitragVerfasst: 10.08.2015 22:09 
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Nee,
wenn es auch pessimistisch war,

So schnell gebe ich nicht auf.
Ich kann mein Fesselfliegerhirn nicht einfach ausschalten.
Und damit keine falschen Vorstellungen aufkommen. Einer meiner früheren Schüler hat heute eine bekannte Firma für RC-Großmodelle. Da binn ich auch ein wenig stolz.

Wenn wir jetzt schon drei sind ist doch ein erster Schritt getan. Ich denke da gibt es noch mehr, die sich aber nicht öffentlich Bekennen wollen.
Für mich wäre aber schon wichtig wo die Interessierten wohnen. Damit ein günstiger Ort für ein Treffen gefunden wird.

Noch ein paar Gedanken zum Modellkonzept:

Sebastian hat vorgeschlagen, zwei Modelle zu erstellen.

Das find ich gut.
Bedenken sollten wir dabei aber, dass das robuste Modell nur für etwa eine Flugstunde benötigt wird. Ich find hier reicht es aus auf enen Vorschlag aus den 60- zigern zurückzugreifen und diesen zu elektrifizieren.
Ich erinnere mich, dass das Ding auch noch mit voll gezogenem Höhenruder mit steilem Anstellwinkel flog. Irrsinnig schwer und wenig Motorleistung. Da gingen nur Luftschrauben zu Bruch. Zusammen mit der entsprechenden Trainingsmethodik müsste das gehen.
Ich suche mal den alten Beitrag und stelle ihn hier ein.
Bis bald
W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#33Ungelesener BeitragVerfasst: 11.08.2015 22:37 
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Am Sonntag treffe ich mich, wenn alles klappt, mit Dietmar auf deren Platz in Langenselbold.
Da könnte wir ja mal darüber reden, ob man bei ihm ein allgemeines Fesselfliegertreffen durchführen kann (da muss sich keiner vorher outen...), das dann auch gleich
  • als Demonstrationsveranstaltung Fesselflug mit den verschiedenen Klassen
  • als Erfahrungsaustausch untereinander auch zur Jugendarbeit
  • zur Beratung zum/und Demonstration eines geeigneten Jugendmodells
  • und auch zum Vorteil für den ausrichtenden Verein genutzt werden kann (öffentliche Veranstaltung mit Besuchern, falls diese kommen - Werbung kriegen wir da schon hin...

Ist zwar von mir gleich aufgebauscht, aber so ein Treffen bei uns wäre wohl einigermaßen zentral.
Es käme auch darauf an, wie viele kommen. Dietmars Verein hat auch eine Hütte, in der man sich zur Beratung "zurück ziehen" kann... Und Unterkünfte findet/Zelten kann man bestimmt auch in der Nähe...
Mal sehen, was er dazu sagt...
Dietmar und ich, wir sind auf der Landkarte zu finden...

Wieso braucht man ein robustes Modell nur für eine Flugstunde?????
LG
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#34Ungelesener BeitragVerfasst: 12.08.2015 17:24 
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Hallo,

Das mit dem Treffen finde ich gut.

"Wieso braucht man ein robustes Modell nur für eine Flugstunde?????"

Weil die entsprechende Trainingsmethodik bis zum erfolgreichen Erstflug nicht länger dauert.

Zum Thema robustes Modell habe ich mal ein Bild aus vergangenen Tagen herausgesucht.

Schaut euch mal den Bruch des Leitwerks an.

Die Steuerstange hat das Leitwerk regelrecht zerschoben. Wir haben das Problem nie richtig in Griff bekommen und deshalb die Trainingsmethodik weiterentwickelt.
Ergebnis war, Wingover und Looping gingen ohne Bruch durch Pilotenfehler. Schlecht eingestellte Motoren waren ein anderes Problem.
Da wir aber von Elektroflug ausgehen ist das kein Problem mehr.

Bis bald

W.


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Absturz KUKI.JPG [ 554.61 KiB | 499-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#35Ungelesener BeitragVerfasst: 13.08.2015 09:35 
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OK, ich habe es aber immer noch nicht so richtig kapiert...
Nach der Stunde hat der Neue doch noch kein eigenes Modell...

Wie wäre es, wenn neben den kunstflugfähigen Modellen auch ein einfacher, Clark-Y-profilierter Flieger, der relativ schnell von den Kids zu bauen sein sollte, nicht auch als erstes Modell in Betracht kommen? Den könnten sie dann mit nach Hause nehmen - wenn sie alt genug sind...

Übrigens - wieso nur auf E-Motortechnik?
Wenn es die Bedingungen erlauben, wäre die V-Motorentechnik doch wesentlich billiger - vorausgesetzt, es finden sich entsprechende Spender. Auf den Flohmärkten kann man aber ohne Probleme auch sehr preisgünstige Motoren bekommen.
Wir sollten hier beide Richtungen offenhalten und verfolgen.
LG
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#36Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2015 17:37 
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Hallo Rainer,

bei der Motorisierung will ich keinesfalls Einschränkungen machen. Wo es möglich ist, natürlich auch Verbrenner.

Ich meine nur, mit E-Antrieben gibt es weniger Probleme. Die geringere Lärmbelästigung spielt da schon eine große Rolle.
Weiterhin gibt es beim E-Antrieb keinen falsch eingestellten Motor.

Genau so ist es natürlich möglich, mit Modellen wie du es beschreibst die ersten Runden zu drehen.
Solange ein Fluglehrer greifbar ist, geht fast alles.

Zu deiner Skepsis bezüglich der nötigen ersten Übungsstunde.
Es geht dabei nicht um das eigene Modell. Ein solches zu bauen, dauert natürlich länger.
Da haben wir offensichtlich aneinander vorbeigeschrieben.
Ich meine die wirklich erste Flugstunde. Ob mit eigenem oder fremden Modell ist dabei völlig egal.
Meine Erfahrung ist eben, dass die Kids keine 10 Starts mit Lehrer brauchen. Das sind bei 4 Min. je Flug 40 Min. effektive Flugzeit.

Ich hatte letztens ein RC-erfahrenes Mädchen wo ich nach dem 3. Flug nicht mehr eingreifen brauchte.

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#37Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2015 21:28 
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Ich denke , Wolfram meint ein sehr einfaches Modell, womit man das grundlegende Steuern etwas üben kann. Da brauchts noch keinen Kunstflieger.

Das mit dem E-antrieb ist schon so wie bereits gesagt. Ich denke auch, dass sich e und V bei den Betriebskosten nichts nehmen, da hier 5l Sprit auch schon 26€ kosten.
Akkus können sich die Kids selbst kaufen/bestellen, bei Sprit muss man meist weit fahren und ein erwachsener muss die "Giftbrühe" dann abholen.
Diese wird dann (bei Stadtkindern) vermutlich in der Wohnung gelagert. Da werden dann auch die eigenen Modelle gebaut und geruchsintensiv Spritfest lackiert, am besten über einem schönen Teppich oder frischem Parkett .. (In der wohnung bauen/lackieren hab ich zumindest früher als Jugendlicher gemacht)
Beim Verbrenner wird die Ersatzteilbeschaffung auch immer schwieriger, und ist auf jeden fall zu berücksichtigen, da sicher die ein oder andere Düsennadel zu bruch geht , b.z.w. die Motoren nach "erdung " falsch behandelt werden könnten. Auch werden meist ziemlich ausgelutschte exemplare älterer Bauart gespendet, selten ein aktueller OS oder ENYA.

Nur damit kein falscher eindruck entsteht: ich fliege oft und gern mit Verbrennern, aber auch nur , weil ich die nach 20 Jahren nun endlich halbwegs im Griff hab. Wenn ich jetzt anfangen würde, hätt ich vielleicht einen, um mal zu testen, ansonsten nur E ( was ja irgendwie auch alle machen) Für V-Antrieb muss einfach kein Rad (Modell) neu erfunden werden, da gibt es wirklich pläne in 1 Zoll-Abstufung zuhauf bei Outerzone oder VTH, oder halt Wolframs Kuki, Koala von C.M..... u.s.w.
Für E gibt es halt noch sehr wenig im Fesselflug , ist aber der Standard bei RC heutzutage, lässt sich auch nicht mehr wegreden. Da muss man halt einfach mal auch drauf eingehen.

Grüße !


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#38Ungelesener BeitragVerfasst: 14.08.2015 21:38 
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Hi, da sind wir vollkommen einig!
Meine Jungs (3. und 5. Klasse) brauchten eigentlich einen Flug um "das System" zu begreifen, um die nächsten Runden dann schon alleine zu fliegen (mal egal ob mit der vorgesehenen "rollenden Landung" oder eben die Punkt- oder Kopfstandlandung... :viannen_102:
Insoweit habe ich jetzt begriffen, was Du meinst.
Und das andere, Motorrisierung, Gestaltung usw. ist eine Frage der Bedingungen und Möglichkeiten.

Vielleicht lässt sich wirklich eine Art Universalmodell entwickeln.

Wichtig ist für mich, dass der Bau der Tragfläche so einfach wie möglich ist. Da war z.B. in meiner "Galaxi 2" das so, dass zwei Balsaleisten die Holme bildeten, wobei die Rippen darauf geschoben wurden. Ließe sich eine einfach Heling dafür bauen. Wäre auch gut mit zwei parallel verlaufenden Karbonröhrchen mit Nasen- und Endleiste möglich. Mein ehemaliger Partner von der Modellbau-AG hat eine da eine Vorrichtung aus einer Zeitung heraus gebaut, die im Grunde genommen eine "schwimmende Helling" darstellt. Ich muss das mal fotografieren. Da werden die Rippen auf die Holme gezogen, die wiederum dann auf Stützen liegen und festgeklemmt werden, so dass die Rippen "frei schweben". Da sind keine Brettchen als Hilfsheling notwendig. UNd eine stabile, verzigsfreie Fertigung ist gewährleistet.
Wenn man dann noch jemand findet, der günstig solche Rippensätze fräsen kann, ist die Präzision zumindets für die Anfänger gegeben.

Naja, mal weiter träumen...
LG
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#39Ungelesener BeitragVerfasst: 15.08.2015 21:13 
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Hallo,

Was wollen wir eigentlich?

Ich denke, wenn wir den Fesselflug auf breitere Füße stellen wollen, ist es notwendig Möglichkeiten dafür zu schaffen.

Ich stimme Sebastian zu, im V- Bereich sind die Möglichkeiten gegeben. Wenn ein erfahrener Fluglehrer in der Nähe ist.

Wir müssen bei Elektro etwas tun.
Bei der elektrifizierung des KUKI gibt es erste Erfahrungen (RC-Network Fesselflug) Ich selbst bin damit auch schon in der Halle geflogen.
Damit wird es möglich unmittelbar dorthin zu kommen wo die Kinder sind. Die Schulen mit ihren Sporthallen und Schulsportplätzen sind dafür günstige Voraussetzungen.

"Schulprojekt Fesselflug"

will ich das mal nennen.
Die Diskussion um ein entsprechendes Modell nimmt dann eine ganz andere Richtung.
Zuvor ist natürlich zu klären:
Was sollte ein Fesselflugschüler zunächst einmal können? Ist einfacher Kunstflug (Wingover; Looping) noch Grundausbildung?
Dann können wir auch das Modell entsprechend gestalten.

Die nächste Frage:
Wie gelingt es uns den Fesselfluginteressenten, die keinen Fluglehrer in der Nähe finden, Hilfe zu geben?

Die Frage nach den Kosten spielte in den vergangenen Beiträgen eine Rolle. Meiner Meinung nach sollten wir diesen Faktor erst mal auf später verschieben. Versteht mich bitte nicht falsch. Die Finanzen sind schon wichtig.
Aber, beobachtet mal euer Umfeld was so an Geld für Dinge ausgegeben wird, die nur kurzzeitig genutzt werden und dann ungeachtet irgentwo im Regal verschwinden. Ich denke dabei z.B. an die vielen Helis, die für wenig Geld gekauft wurden und nur kurzzeitig Spass bereiteten.

Bis bald

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#40Ungelesener BeitragVerfasst: 15.08.2015 22:28 
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Da stimme ich Dir zu: Mit Elektro wird man wohl keine Probleme haben, auf den Sportplätzen und Schulhöfen fliegen zu können. Es muss nicht auf den Modelflugplatz j.w.d. gegangen werden.
Insoweit ist das "Schulprojekt Fesselflug", wenn man das an einer Schule als AG oder außerschulischen Unterricht betreiben will, die beste Bezeichnung. Da sollten es dann aber auch ein, zwei Betreuer geben und einen Modellclub in Hinterhand...
Die Betreuer sollten auf jeden Fall da sein und etwas Erfahrung sollten sie auch haben - die Jugend überholt uns dann schon alleine ganz schnell.
Es gibt aber auch die Frage des Alters... Bei uns im Ort geht die Schule nur bis zur 4. Klasse. Danach müssen die Kinder auf weiterführende Schulen in andere Orte und können nur nach 17.00 Uhr...
Haben sich von den älteren aber ein paar festgebissen, bleiben auch ein, zwei, die sich gern um die jüngeren mit kümmern.
Wir sollten das recht offen halten - Alter der Teilnehmer, Baubedingungen, Flugmöglichkeiten usw. Es steht auch die Frage der Versicherung... Ein Modellclub könnte da schon ein Anfang sein mit einer Probemitgliedschaft bzw. einer kostenfreien für eine bestimmt Zeit...
Deshalb nochmals mein Vorschlag, hier verschiedene Themenbereiche zu führen, um klare Linien/Themen bearbeiten zu können und nicht immer in einem Beitrag mehrere Probleme anzusprechen und zum Schluss alle durchzuscrollen, um einen bestimmten Gedanken wieder zu finden... :???:
... Und zum Schluss fassen wir das alles zusammen und bringen ein Buch heraus... :viannen_102:
LG
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#41Ungelesener BeitragVerfasst: 16.08.2015 17:16 
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Mehr brauchen wir eigentlich nicht machen.

Die größte Schwierigkeit sehe ich im Moment beim nötigen Personal.

Ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass da noch zwei drei Leute mehr sich zur Mitarbeit bekennen. Es müssen nicht unbedingt aktive Wettbewerbsflieger sein( ich kenne das dabei auftretende Zeitproblem).
Also traut euch ihr Fesselflieger die ein Fessellugmodell steuern können und mit Nachwuchs arbeiten wollen.

Eine PM an mich wäre sehr hilfreich. Ich wäre bereit das Ganze ein wenig zu koordinieren.

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#42Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2015 13:33 
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:eyes: Nach langer Zeit der absoluten Enthaltsamkeit

Ich verfolge sehr angespannt diese Diskussion um den Nachwuchs. Lange
Zeit habe ich überlegt und innerlich einen wahren Ringkampf mit mir
ausgeführt. Mir sträuben sich die Nackenhaare wenn ich so einige
Kommentare lese. Da will man mit aller Gewalt das Rad neu erfinden und
was " Neues" , " Bessereres", " Genialeres" auf die Beine stellen,
träumt von AG`s in den Schulen.
Die nüchterne Wahrheit ist folgendes: aus versicherungstechnischen
Gründen dürfen in Schulen nur solche " Ausbilder" Jugentliche
unterrichten, die die Befähigung im Umgang mit elektrisch betriebenen
Maschienen vorweisen können. Und das ist und bleibt nun mal Fakt! So
viel dazu!
Zu den vorgeschlagenen Modellen, die es werden sollen: warum um Gottes
Willen nimmt man nicht den altbewährten KUKI? Der KUKI ist ein durch und
durch durchdachtes Modell eines richtigen Konstrukteurs, der genau
wusste, was er da gezaubert hat. ( Danke Wolfram! ).
Und für den ach so tollen Elektro Antrieb verpasst man einfach diesem
besagten KUKI einfach ein paar Hamsterbacken. Da passt dann auch alles
für den sauberen( und auch gefährlichen Antrieb) rein. Gefährlich fragt
ihr euch? Ja,gefährlich sage ICH! Fragt mal den Willi. Er kann da ein
Lied von singen. Lipo- Auto - Brand. Oder Lipobrand im Keller! Das nur
am Rande, um hier die Diskussion so richtig hoch zu treiben. Soll doch
jeder das verwenden, wo er von überzeugt ist.
So viel zum Antrieb. Mehr werde ich auch dazu nicht sagen.
Wichtig bleibt doch die Frage, wie man Nachwuchs bekommt! Und da geht
der Willi schon seid Jahren seinen Weg. Er opfert jede Menge seiner
kostbaren Freizeit mit mehr oder weniger wachsendem Erfolg. Sein
Geheimniss dabei: er tut es einfach! Unbekümmert und ohne die berühmte
Wettbewerbsbrille. Er züchtet keine F2B Wettbewerbspiloten die
Weltmeistergedanken haben. Und das schöne daran: Willi bringt eben alles
an Modellchen auf die Wiese. Hauptsache, es fliegt und man hat Spass!
Merkt ihr was? Genau! Spass heißt doch das Zauberwort. Und für die, die
unbedingt ein " Einheitsmodell" brauchen: nehmt doch um Gottes Willen
den altbewährten KUKI! Das Teil fliegt hervorragend, ist einfach und
schnell zu bauen, sieht dabei auch noch gut aus. Dreht mit Freude locker
eure Runden und sammelt Erfahrung. Mir ist durchaus bewusst, dass ich
mit meinen geschriebenen Worten mal wieder einigen Leuten gewaltig auf
die Füße getreten habe. Da bin ich ein wahrer Meister drin.Statt von
großen Jugendgruppen zu träumen, packt einfach euer Modell, egal ob
Verbrenner oder Elektro. Geht auf die Wiese und fliegt einfach eueren
Stil. Und wenn ihr es richtig schön machen wollt, geht zu einem Bauern,
sprecht mit ihm. 5x sogar 10 mal um erst mal etwas Vertrauen zu
bekommen. Dann bittet ihn um ein kleines Stück seines Ackerlandes. Das
ist zwar etwas mühsam, aber es gelingt garantiert. Ich spreche da aus
eigener Erfahrung. Sprecht auch um Gottes Willen die Jäger an. Kauft
einen Hasen oder Karnickel. Schafft vorsichtig Vertrauen. Sprecht auch
mit Spaziergänger. Seid nett und höflich. Klar geht so was nicht von
heute auf morgen. Das dauert alles seine Zeit. Ihr werdet aber sehen, es
wird klappen. Und dann kommen auch welche die neugierig sind. Jetzt
könnt ihr auch mal jemanden " probieren" lassen. Weil ihr " NETT " seid!
Und das spricht sich rum. Und - da ihr ja die schöne Wiese vom Bauern
gepachtet habt, nett und höflich mit den Spaziergängern und Jägern seid,
steht euch Tür und Tor offen.
Das währe ein vernünftiger Weg, nicht wahr( Willi und noch jemand waren
auch schon auf unserer Wiese). Man muß es nur tun - und das ist wohl
der Haken an der Geschichte!
Sorry, nicht nur meine Meinung ( die sowieso nicht zählt, da ich kein
Wettbewerbsflieger bin).
Aber: einige Wenige und ich haben es so gemacht und jetzt jede Menge
Spass!!

Allzeit stramme Leinen
Franz Haas

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#43Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2015 14:15 
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Naja, es gibt auch mehr Modellbaujugendgruppen als die von dir genannten, die sich vielleicht über einen konkreten Plan freuen würden, da die Leiter keine Fesselflieger sind aber das mal vielleicht probieren möchten.
Die schreiben halt auch nicht in Fesselflugforen.
Der Kuki ist als V gut, als E noch nicht zuendeentwickelt und als Profilrumpf umständlicher zu bauen als mit Kastenrumpf.

Prinzipiell sollte man alles begrüßen, was gemacht wird, auch Pläne schmieden..
Die werden eh nie zu 100% umgesetzt, können aber als Richtlinie dienen.
Zumal die meisten ja nichts über ihr Fachwissen Dokumentieren und die alte Taktik der mündlichen Überlieferung angewandt wird.
Die F2B-CD von C.Maikis ist da eine schöne Ausnahme.

Solange man keine Elektromaschinen verwendet, braucht man auch keinen Schein. Ansonsten gibts noch sowas wie einen Haftungsausschluss, den die Eltern unterschreiben müssen. Da steht dann drauf, welche Maschinen benutzt werden und das Kleidungsstücke Kaputt gehen können.

Grüße !


Zuletzt geändert von Rennsemmel am 17.08.2015 14:33, insgesamt 1-mal geändert.

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#44Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2015 14:27 
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Übrigens , Thema Wettbewerbe:
Mir scheint, das es bei den Freifliegern gerade die Wettbewerbe um den kleinen Uhu sind, mit denen man die Kids hält.
Ist ja klar, Zelten und Ferienlager weg von zu Haus macht ja spaß.
Alles andere bekommt man im Internet :D

P.S.: Und stell dich mal nicht selbst immer so als Opfer dar, dit hält ja keener aus :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#45Ungelesener BeitragVerfasst: 17.08.2015 14:49 
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:viannen_102:
Also:
Der von W.M neu konstruierte KUKI hat einen 10mm Balsarumpf, 2 Hartholz 10x10 Hartholz Motorträger, 2 Sperrholz Seitenteile und ein einfaches ALU Fahrwerk! Was da schwer oder aufwändig zu bauen ist, bleibt wohl deine Meinung!
Ich jedenfalls finde es einfach genial einfach, weil einfach genial!
Dazu in Eigenregie 2 simple Hamsterbacken aus dem Rest des 10 mm Brettchens. ( je 3 ausgesparte Scheiben - oder 2 mit Deckel) schön verschliffen.
Jede Menge Pllatz für Lipo - Regler und Motor. Empfänger im Flügel. Wie leicht ist das denn?
Nur so ein Gedanke.

Allzeit stramme Leinen
Franz Haas

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