Fesselflug-Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#16Ungelesener BeitragVerfasst: 03.08.2015 11:35 
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Bevor ich mich wieder unmittelbar zum Thema äußere,ein Wort zu Sebastians Einwurf an mich persönlich.

Die Erlebnisse, die wir beide, hatten sind sehr unterschiedlich. Material gab es zum Beispiel im Bezirk Cottbus für alle Arbeitsgruppen (nicht nur GST) über die Bezirksfachkommision. Da wurden die wenigen RC-Anlagen, Motoren und Balsa. Nach dem Leistungsprinzip verteilt. Das geschah nach Wettbewerbsergebnissen und Anzahl der Mitglieder. Mag sein, dass sich da so mancher auch benachteiligt fühlte. Aber wie sollten 4-5 RC-Anlagen im Jahr auf 15 Gruppen verteilt werden.

Das weiter auszuführen halte ich aber für wenig sinnvoll zur Diskussion in diesem Themenkomplex.

Wichtig aber ist es zu Erkennen, dass die Entwicklung nach 1975 nur durch die Aktivität der Arbeitsgruppenleiter möglich war.

Du schreibst richtig, es werden zu wenig Wettbewerbe z.B. F2B-B oder F2B-C ausgeschrieben. Das ist richtig. Wer tut es ?

Im Raum Berlin /Sebnitz bis jetzt keiner mehr. Also sollten wir es versuchen! Die Sebnitzer sind mit ihrer Situation auch nicht glücklich.

In einem stimme ich dir 100% zu. Ein erfolgreicher Weg zum Einstig in den Fesselflug führt nur über den Elektroantrieb.
Wie auch immer das entsprechende Modell aussehen muss.

Nun noch ein paar Gedanken zum eigentlichen Thema:

Ich denke ein Weg wäre, die Vorteile des Fesselflugs zu Nutzen, um dort hinn zu kommen wo die jugentlichen sind.

"Schulprojekt Fesselflug", so will ich das mal nennen.

Was spricht dafür:

Viele Schulen haben eine Sporthalle oder einen Schulsportplatz.

Es gibt Räume wo man ein einfaches Modell bauen kann.

Ich habe keinen langen Anreiseweg zum Fluggelände.

In der Halle gibt es keinen Wind, der die Flüge beeinflussen kann.

Also ein kleineres Modell mit 8-12m Steuerleine und E-Antrieb welches für die Halle und bei wenig Wind auch im Freien gefogen werden kann. Kunstflugtauglichkeit muss erstmal nicht sein.

Ich meine ein ordentlicher Start, Horizontalflug und eine ordentliche Landung sind die Grundelemente die jeder Anfänger erst mal beherrschen sollte.

Das geht unter den gegebenen Bedingungen.

Der 2. Schritt braucht dann schon ein größeres Fluggelände.
Auch das Modell für den Anschluss muss dann schon kunstflugtauglich sein.

Wingover, Looping und Rückenflug sind dann die Elemente die gelernt werden müssen. Wie das ohne Bruch geht, können bitterfelder Fesselflieger als Erfahrung einbringen.
Ich kann nur Anleitung geben wie man Wingover und Looping ohne Bruch z.B. mit dem "Kuki" erlernen kann.

Damit endet für mich auch die Grundausbildung zu einem erfolgreichen Fesselflieger.

F2B-B und F2B-C erfordern aber noch etwas mehr an Fähigkeiten. Deshalb halte ich diese Klassen als nicht besonders geeignet für Wettbewerbe im Anfängerbereich.

Eine Anmerkung noch:
Alleine zu fliegen, halte ich für wenig sinnvoll. Ohne Einschätzung des Flugergebnisses nach jedem Flug gibt es keinen Trainingsfortschritt. Das geht nun mal schlecht ohne Beobachter. Weitere Gründe habe ich an anderer Stelle schon mal geschrieben, was mir heftige Kritik einbrachte.
Das ist jetzt eine Erfahrung aus meiner eigenen Wettbewerbstätigkeit.

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#17Ungelesener BeitragVerfasst: 03.08.2015 11:53 
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Hallo,

ich muss schnell noch was ergänzen.

Peters Vorschlag, das Modellkonzept vom Thema zu trennen halte ich auch für sinnvoll.

Dazu an dieser Stelle einige Erfahrungen.

Ich hatte versucht den "KUKI" zu elektrifizieren und bin zum Schluss gekommen das das Modell etwas größer sein könnte.
Zu meiner Überaschung waren dann aber mit 12m Leine und Motordrossel in der Halle recht gute Flüge möglich.

Auch die Auslegung mit Kastenrumpf beim E-Antrieb ist besser.

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#18Ungelesener BeitragVerfasst: 03.08.2015 15:16 
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Also mal zusammenfassend :

-Absoulute Beginner :

Für die ersten Schritte brauchts noch nicht mal ein Motor, da kann man auch einen Schleuderflieger mit 60cm Spannweite aus Depron oder Foamboard hernehmen, der mit Heißkleber zusammengeklebt wird. Das ganze dann an 4m x 0,2mm Angelsehne. Lässt sich an einem Nachmittag bauen..
Hat auch den vorteil , dass man gleich einen "dynamischen Start" lernt, bei dem man das Modell führt.

Ansonsten kleines Depronmodell mit Slowflyerkomponenten. Da hat Willi S. glaub ich die meisten Erfahrungen, die eigentlich "nur" mal niedergeschrieben werden müssten.
Man könnte auch einen kleinen SIG-Brettchenflieger als Schablone hernehmen und aus Depron ausschneiden.
Die Mamba von peter Simon passt auch , ist in Holzbauweise und dadurch etwas aufwändiger zu bauen. Er hat die aber schon zusammen mit Kindern gebaut.
Sind dann zwar wieder Profilmodelle, aber kann man ja nach Bedarf ändern. Da muss eh meist improvisiert werden, da man sich nach den Vorhandene Materialien richten muss.

Problematisch ist der Timer bei den ganz kleinen, da E-Flite nichts mehr herstellt, da müsste man dann die Arduino-Idee wieder aufgreifen.
Die Car-Empfänger sind für die Modelle eigentlich noch zu groß, habe aber einen in meiner Mamba, geht auch. Kostet halt Flugleistung..

Nächster schritt
- Einfacher Kunstflug :

V-Modelle wären passend :
Kuki (2,5ccm)
Koala (4ccm)
Ansonsten kann man sich bei outerzone aus den über 500 Fesselflugplänen sicher was passendes raussuchen.

E-Modell:
To be designed !!!! <-- Auch für Erwachsene Einsteiger wichtig


Nächster Schritt
-Vollwertiges Kunstflugmodell
Da gibts dann wieder was von Brodak oder als Plan, als E- oder V-Variante.
Stunthanger-Forum hat auch sehr viele E-Setups Dokumentiert, da braucht man eigentlich erstmal nichts neues.

Grüße !

P.S: Wer macht den neuen Thread auf ?
Vielleicht sogar zwei, einen für Beginner (1.Schritt) und einen für Fortgeschrittene(2.Schritt)..
Klingt nach einer Artikelserie für die FMT :D

P.P.S:
Wer die Mamba nicht kennt:
http://www.fesselflug.ch/content/werkst ... mamba.html
https://www.youtube.com/watch?v=GAXXP-PzOeY


Dateianhänge:
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mamba.jpg [ 246.09 KiB | 715-mal betrachtet ]
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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#19Ungelesener BeitragVerfasst: 03.08.2015 16:16 
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Nochmal zu den Kosten der Antriebseinheiten:

Kommt auf die größe des Antriebs an...
Für die Mamba kostets mit 2xAkku um die 50€ (bei Staufenbiel, in china um 25€)

Die größeren, die ich für das neue Modell vorgesehen habe kosten als set Motor/Regler 40-60€ je nachdem wo man bestellt, dazu Akkus je ca. 18€

Ladegerät gibts ab 40€ z.B.bei Conrad

MfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#20Ungelesener BeitragVerfasst: 04.08.2015 14:37 
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Ich habe mir mal den aktuellen Stand in Deutschland angesehen.

Es gibt aktive Fesselflieger, die Jugendarbeit erfolgreich machen.

In diesem Jahr fand bis jetzt 1 Wettbewerb in der Klasse F2B-C in Bitterfeld mit 4 Teilnehmern statt.
Woher kamen die Teilnehmer? Welche Modelle wurden geflogen.
Ich nehme an, in Niederkassel wird auch F2B-C geflogen.

Es gibt Modelle, mit denen das Wettbewerbsprogramm geflogen werden kann. KUKI, Koala u.?

Aus meiner Sicht fehlt es an regionaler Aktivität. Oder fehlt es nur an der Veröffentlichung der Ergebnisse im Forum?

Unabhängig von der laufenden Diskussion könnte ja auf dieser Basis schon mal aufgebaut werden.

366 mal wurde bis jetzt auf diese Thema zugegriffen.
Wenn bei nur 10% der Leser, der Entschluss gefasst würde, nur einen Jugentlichen zu finden und zu einem der vorhandenen Wettbewerbe mitzubrigen, wäre das schon ein riesen Erfolg.

Nachwuch zeugt man durch Aktivität!!!!!!

Zum Themenkomplex Modell füge ich ein Bild des "ELKU" an. Ich habe zu diesem Modell noch nichts veröffentlicht, weil ich noch nicht ganz zufrieden mit den Flugeigenschaften bin. Das Modell ist zerlegbar und relativ einfach ohne große Änderungen auf Verbrennungsmotor umzurüsten. Näheres zum Modell dann im entsprechenden Thema. Ich nehme an, Peter wird es eröffnen.

Dateianhang:
Elku.JPG
Elku.JPG [ 649.38 KiB | 691-mal betrachtet ]


Wichtiger ist mir aber die Entwicklung regionaler Wettbewerbe. Da, Sebastian, sollten wir uns mal mit den Sebnitzern zusammensetzen.
Zielstellung:
Im nächsten Jahr einen Wettbewerb im Raum Sebnitz/Berlin und 2 bis 3 zusätzliche Teilnehmer in Bitterfald.

Wenn das auch in anderen Regionen gelänge, wäre das Super.

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#21Ungelesener BeitragVerfasst: 04.08.2015 19:14 
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Hallo,
ist ja richtig wild hier... :-D
Vielleicht ist es wirklich das Beste, verschiedene Themenkreise unter Jugendarbeit zu platzieren. Im Moment muss man etwas wühlen und suchen ... :geek: Das/die Modell/e wären ein wichtiger Bereich. So würden sich alle Beiträge darauf beziehen.
Was den Start der Jugendarbeit betrifft, wird es, je nach gemachten Erfahrungen, wohl unterschiedliche Ansätze geben: Fliegen oder Bauen... Huhn oder Ei... ;-)
Unsere Erfahrungen waren, dass die Kinder mit ihren Wurfgleitern und den späteren selbst gebauten Freifliegern den Vorteil hatten, ein eigenes Modell mit nach Hause nehmen zu können, das sie zudem selbst gebaut haben. Vielleicht wäre hier die Variante "Schleuderflieger" (Muss ich auch mal probieren) oder RTP Brettmodell ebenfalls geeignet, wobei das Fesselfliegen mit einem Schulungsmodell unter Anleitung parallel stattfinden sollte. Bauen bindet - so ist die Erfahrung verschiedener Jugendbetreuer. "Wochenseminare", Flugmodell und Schluss, sei nicht so erfolgreich, was die weitere Fliegerei des Jugendlichen betraf...
... und was den Brettchenrumpf anbetrifft, es gibt einen Bauplan "Silberpfeil" aus alten DDR-Zeiten, das es ermöglichte, einen Fesselflieger nur aus Balsabrettchen um einen zentralen Buchenklotz zu bauen, der oben für den Rumpf und an den Seiten für die Tragflächen eine gefäste Nut besaß, wobei mittig eine Aussparung für das Steuerdreieck eingearbeitet wurde. Angetrieben durch einen 1ccm Jena-Diesel... Vorbereitet und mit Sekundenkleber gebaut, an ein, zwei Nachgmittagen OHNE Lackierung gebaut. Wenig Material, wenig Aufwand...
Auch wird das abhängen vom Alter: In unserer AG haben wir mit Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klasse im Jahre 2012 begonnen. Mit älteren, die schon handwerklich fortgeschrittener sind, ließe sich hier bestimmt auf einem höheren Niveau anfangen...
Um so ein Konzept zu entwickeln "Aufbau einer AG" wäre es auch einen eigenen Themenkreis wert.
Es haben ja schon mehrere Erfahrungen mit Jugendlichen und Kindern gemacht - da kann man sich bestimmt gut austauschen. Und ein Treffen wäre auch nicht so schlecht: Hessen liegt fast in der Mitte und es wäre mit Dietmar Morbitzer zu prüfen, ob wir hier in der Gegend Möglichkeiten für so ein Treffen hätten... Nur mal so als Gedanken...
Bis später...
Gruß Rainer
(Im Anhang Bilder der Brettrumpf-RTP-Fantasie-Flugmodelle - Bauzeit ein-zwei Nachmittag mit Lackierung...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#22Ungelesener BeitragVerfasst: 04.08.2015 22:17 
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Jo, sehr wild :D

Vielleicht brauchen wir auch kein absoulutes Standardmodell, sondern nur Standards für die einzelnen Altersstufen, da wie ja schon gesagt, man immer vor Ort Entscheidungen treffen muss. Da dann Beispiele von Modellen, die diese erfüllen.

Ich für meinen Teil werde mich bei der AG-Besprechung etwas beteiligen und meinen E-Flieger zeichnen/bauen.
Soll keine totale Anfängerkiste werden sondern halt was, wo man mit 2 Packs nach der Arbeit an der Wiese die auf dem (um)Weg liegt noch fliegen kann und das auch Spaß macht/vernünftig geht. Der wird aus Zeitmangel dan eh nicht super komplex, eher ein Kasten aus 4mm Balsa ohne Eckleisten. Habe einen RC-Flieger , der genau so aufgebaut ist und der ist einfach nur super.
Noch ein bisschen Fesselflieger in der Potsdamer AG Rumzeigen (sind eigentlich eher Rennbootfahrer) und den Kids da bisschen helfen.
Mir ist es nämlich eigentlich relativ egal, was genau gebaut wird, das Interesse ändert sich eh ständig bei den Kindern.
Ein paar bleiben halt ein paar nicht. Ist woanders auch nicht anders z.B. Musik.
Ich hab derzeit keine Kapazität für mehr, da mein Nachwuchs zuhause auch Zeit braucht.

Das ist ja genau dass Problem : Jemanden zu finden der das auch macht.
Die meisten, die da Nerven für haben, machen das nämlich schon, und die anderen haben wirklich keine Zeit.

Daher auch mein Ansatz mit der etwas dezentralen "Werbung". Wenn da jemand mal auf einen Treffen/Wettbewerb kommt ist es doch schon gut. Die Fesselflieger sind ja prinzipiell auch nette Leute, sicherlich, man hat so seine Pappenheimer, aber mit 95% kommt man gut bis sehr gut klar. Und wenn nicht, holt man einnen Fesselflieger raus und spätestens dann... :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#23Ungelesener BeitragVerfasst: 05.08.2015 09:53 
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Schön die Bilder zusehen.

Das trifft auch ganau auf meine Gedanken in den letzten Stunden.

Sebastian schreibt so schön, dass er sich um den eigenen Nachwuchs kümmern muss. Herzlichen Gluckwunsch. Ich wusste nicht das du Pappa geworden bist.

Genau das ist es, was wir verbessern müssen. Es gibt viele Aktivitäten wie sie z.B. Peter beschrieben hat.
Bastelstraßen, Schnupperfliegen u.s.w. alles Super.

Aber was geschieht dann mit den Interessenten? Ist es nicht meist so, das nach der Veranstaltung sich alle auf die Schulter klopfen wie super die Veranstaltung war.

Wer aber kümmert sich dann? Um die Interessenten?
Wie gelingt es uns die Kids bei der Stange ( besser am Steuergriff zu halten)

Erfolgserlebnisse schaffen, dass ist eines der Geheimnisse.

Anerkennung guter Leistungen in der Gruppe zum Beispiel nach einem internen Wettbewerb. Da ist es egal, ob mit einem Wurfgleiter der weiteste Flug geehrt wird. Oder der erfolgreiche Flug mit einem Fesselflugmodell was natürlich besser ist.

Ich erinnere mich noch heute an den Wettbwerb in Dessau zu dem mich mein Ag-Leiter mitgenommen hatte. Ich durfte die Anlasserkurbel für sei Speedmodell drehen und war Stolz wie Hanne.

Ein Treffen in Hessen klingt verlockend. Aber wie ich in meinem Urlaub feststellen musste ist Hessen auch ganz schön groß.

Eine letzte Anmerkung zum Modell. Für den Einstig (Start-Horizontalflug-Landung) ist das fast egal.

Es kommt auf die Trainingsmethodik an.
" Fesselfliegen lernen ohne Bruch" ist die Zielstellung.
Eh erst lange Diskussionen aufkommen. Das geht!!!!
Aber wie, ist schlecht zu beschreiben. Wäre mit einem Video möglich. Die persönliche Weitergabe der Erfahrungen ist die effektivste Variante.

Also wo und wann können wir uns treffen.

Ideal aus meiner Sicht ist der Raum Kassel, Fulda, Erfurt. Liegt zwar nich alles in Hessen das ist aber siche nicht von Belang.

W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#24Ungelesener BeitragVerfasst: 05.08.2015 10:51 
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Meine Jungs, die es versucht haben, haben das Modell beim Start losgelassen und sind in den Kreis gekommen und haben in den Griff gefasst. Ich war solange beteiligt, bis ich den Eindruck hatte, der gerade Arm bleibt gerade und habe dann meine Hand rausgenommen...
War dann auch hohe Zeit - bei meiner Fülle und Gewicht (ca. 130 kg) und ähnlich wie im Speed um die Jungs noch rum, da kommt Bewegung ins Spiel :sad:
Aber so viel Erfahrung habe ich nicht im Fessellflug.
Ich stimme WOME 2 zu - die Kids brauchen was zu Fliegen und etwas, was sie nach Hause nehmen können.
Die Erfahrung von mir und meinem Kollegen, mit dem ich die Modellbau-AG aufgebaut habe, waren, dass die Kinder gern über den Winter im Bastelraum gebaut haben. Unsere Befürchtungen, dass das zu viel Frust führt, war bei den Kleinen eigentlich unbegründet. Von den ca. 9 oder 11 blieben nach meiner Erinnerung 9 bis zum nächsten Schuljahr. Es sollte aber auch neben dem Bauen noch andere Veranstaltungen geben - Bastelstraßen, die von ihnen mit betreut werden, Besuch der Wasserkuppe und eines Segelflugplatzes, RTP... Und Weihnachten einen Weihnachtstern oder einen Engel für Mutti... - Kam gut an. Kostet zwar eine Menge Zeit, Kraft und auch etwas Geld - aber wie gesagt, wenn die Kosten vernünftig aufgeteilt sind, so etwa ca. 40 € pro Halbjahr Materialunkostenbeitrag, ein paar € /Materialien Vereinsmitgliederspenden, Mitgliedschaftregelung für die Kinder wegen der Versicherung, Sponsorengelder, und eventuell auch Vereinszuschüsse summiert sich das schnell auf mindestens ca. 100-150 € pro Schuljahr= ein gutes Fesselsflugmodell (wenn ich euren Kalkulationen folge).
Es kommt dann auch auf die Helfer an und, ich denke, viele/die meisten Fesselflieger sind schon etwas über 50 bzw. im Rentenalter. Wenn sich da drei/vier finden, kann man ohne Probleme ein Gruppe von 6-8 Kindern betreuen. Wir hatten uns das dann aufgeteilt: nachmittags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr mein Vereinskamerad ca. 6 und ich die neuen und ab 17.00 Uhr für 2 Stunden ich die 4-6 Erfahreneren, wobei wir hier von anderen Vereinsmitgliedern entsprechend ihrer beruflichen Möglichkeiten unterstützt wurden.
Nur eine Bastelstraße oder eine Projektwoche bringt, wie vor beschrieben, meist nur einen kurzen Erfolg - aber keine beständigen Mitglieder.
Hessen ist soo groß nun auch wieder nicht. Wenn es mit Dietmar klappen würde, könnte man eventuell in Langenselbold auf deren Platz oder Hammersbach auf unserem Platz/Fußballplatz im Ort, ein Treffen organisieren. Langenselbold hätte dazu gegebenenfalls auch eine Hütte für Beratungen. ABER das muss mit Dietmar auf jeden Fall vorher noch besprochen werden - ist halt nur erst einmal so eine Idee von mir...
Gruß Rainer

1. Bild

Hier Iche bei der AG Betreuung

2. Bild

Mein Vereinskollege Helmut bei den ersten Unterrichtungen, noch ohne Lehrer-Schüler-Betrieb

3.Bild

die ersten Lilienthal - da keine Hochstarterfahrung, Starten von der Leiter... ;)

Edit: Fotos wegen Speicherplatz auf externen Speicherplatz geladen, 15.11.2015


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#25Ungelesener BeitragVerfasst: 05.08.2015 16:49 
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Hallo,

jetzt wird es konkret.

"Guten morgen Forum!

Ich bin der Markus und komme aus der Nähe von Wiesbaden. Mit Modellbau habe ich eigentlich noch nicht viel zu tun, möchte mich erstmal in diesem Thema auskundingen und ein bisschen mehr Informationen sammeln. Ein Kollege aus meiner Arbeit (ich bin im Bereich Sicherheitstechnik und Einbruchschutz tätig) hat bei mir die Interesse geweckt, als er mir das Fesselflugzeug seines Sohnes gezeigt hat. Wirklich ansteckend! Jetzt kann ich über nichts anderes mehr denken als mir selber so einen zu bauen.

Ich hoffe das ich hier viele nützliche Informationen finde und tolle Beiträge lesen werden.

Gruß
Markus."

Das Zitat kommt aus dem Bereich Neuvorstellungen.

Markus kommt aus dem Raum Bamberg.
Wer ist in der Nähe und hilft das Markus ein Fesselflieger wird?

Noch ne Frage zu den Bildern in vorhergehenden Beiträgen. Ich sehe Kids mit Freifliegern oder Funke. Betreut von Fesselfliegern.

WARUM NICHT MIT FESSELFLIEGERN?


W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#26Ungelesener BeitragVerfasst: 06.08.2015 10:31 
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das ist ganz einfach zu erklären:
a) diese Modellbau-AG ist war und ist in erster Linie für den RC-Flug konzipiert.
b) als ehemaliger AG-Leiter war ich bestrebt, sie trotzdem den Freiflug und auch Fesselflug nahezubringen. Der Fesselflug fand erst durch die AG-Arbeit in mein neues Leben: Der Modellflugplatz ist ein paar Kilometer von der Schule weg, der Sportplatz eines Fussballvereins aber gleich neben dran und die Erlabnis, dort mit verbrennern zu fliegen hatte ich auch... (Wenn auch nicht ganz konform mit all den Gesetzlichkeiten... Insoweit haben wir dann auch den kleinen "Pionier" Fesselflugmodell aus DDR-Zeiten mit 1 - 1,5 ccm Motoren gebaut (etwas vorne schwer, da heute ja noch der Schalldämpfer dazu gekommen ist) und, wer es sich von den 3. und Viertklässlern zu traute, hat sie auch geflogen. (Siehe Bild Beitrag vom 2.8. - Bild von einem der Jugendlichen bei der Vorbereitung der "GALAXY 2", einem tschechischen 2,5ccm-Modells). Axel Jungherz hatte mich mit mehreren Exemplaren seines Fesselflugbuches bei meinem Ansinnen, den Fesselflug auch zu fördern, unterstützt - dafür danke ich nochmals an dieser Stelle. Aber ich hoffe, mit diesen letzten Bildern kein Ehrencodex von Fesselfliegern verletzt zu haben :-o :smile: , auch wenn diese zu SCHREIKRÄMPFEN führten :fooli152:
c) ich selbst bin "ewiger Anfänger" und hatte vor 2 Jahren das erste Mal seit vielleicht 20 Jahren einen alten Fesselflieger wieder ausgebuddelt und zum Laufen gebracht.
d) Bin ich auch weiterhin RC Flieger mit ewigem Anfängerstatus und will aber öfter den Fesselflug wieder pflegen.
e) Ich dachte, ich unterstütze die Bestrebungen der Nachwuchsförderung im Fesselflug mit meinen Erfahrungen aus jüngster Zeit, ohne dass ich derzeit noch einen konkreten Zugang zur AG-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen habe...
f) UND: Der mit der Fernsteuerung ist absolut kein Fesselflieger - er ist der Vereinskolleg, der mit mir die AG aufgebaut hat...
Und überhaupt, insgesamt gesehen, werden die Problemstellungen in der Nachwuchsförderung RC-/Fesselflug werden soooooooo unterschiedlich nicht sein - oder?
LG
Rainer
PS: Martin wohnt in der Nähe von Bamberg, wenn ich mich nicht irre...


Zuletzt geändert von Rainer am 07.08.2015 00:01, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#27Ungelesener BeitragVerfasst: 06.08.2015 23:29 
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Wolfram,

Danke.
Meine "Große" wird ja in diesem Jahr schon 4 :D
hast aber zeitnah Gelegenheit, nochmal zu gratulieren .

Grüße !


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#28Ungelesener BeitragVerfasst: 07.08.2015 11:26 
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Hallo,

es geht nicht um irgend einen Ehrenkodex. Ich möchte auch niemanden beleidigen. Ich feue mich über jeden dem das Thema wichtig ist. Jede Erfahrung ist wichtig.

Meine sind eben etwas anders.

ich wolte eigentlich nicht über meine fesselfliegerische Entwicklung schreiben. Zu schnell bin ich in der Vergangenheit belächelt worden und meine Erfahrungen als nicht relevant für die heutige Zeit abgetan. Weil sie unter völlig anderen gesellschaftlichen Bedingungen gemacht wurden.

Aber urteilt selbst:

Da kam ein junger Familienvater(23 Jahre) mit seiner Frau und seinem Sohn( 9 Monate alt) in eine fremde Stadt. Wir begannen nach dem Studium unsere berufliche Laufbahn.Ich fand er schnell örtliche Modellflieger. Darunter der Schuldirektor meiner Frau. Dieser fragte mich ob ich eine AG leiten könnte. Die örtlichen Modellflieger waren Freiflieger oder RC-Flieger mit selbstgebauten Anlagen.
Mir standen alle Wege offen.

Ich habe mich dann entschieden den Fesselflug nicht aufzugeben.
Schwierigkeiten gab es genug.
Ich frage mich heute manchmal wie meine Frau und ich das geschafft haben.

Ich will damit nochmal zum Ausdruck bringen:

Es kommt auf den Willen der handelnden Personen an.

Als zweiten Faktor sind die Rahmenbedingungen:

Über die materiellen Voraussetzungen brauchen wir nicht zu Diskutieren. Eher über das nötige Keingeld.

Worüber allerdings gesprochen werden muss, sind so unschöne Dinge wie folgende Aussagen:

"Kannst du nicht richtig Modellfliegen? oder "Eine Veranstaltung auf unserem Vereinsgelände kannst du gerne machen, aber den Rasen musst du selbst mähen!"

Für Veranstaltungen sind Fesselflugbegeisterte Modellflieger immer gut. Aber wenn Untersützung gebraucht wird, haben die "Freunde" plötzlich keine Zeit .

Das mag jetzt etwas überspitzt klingen es gibt ja auch Beispiele wo das Zusammenleben der Modellflugarten hervorragend funktioniert.

Wer etwas Bewegen will muss mit Gegenwind rechnen und bereit sein diesen auszuhalten.

Jetzt nochmal meine konkreten Fragen:

Wer ist bereit, mit Jugentlichen Fesselflug zu betreiben und an einem Treffen von Übungsleitern teilzunehmen?

Wer ist bereit, mit Jugentlichen im nächsten Jahr in Bitterfeld zunächst mit Modellen wie sie hier im Thema schon genannt wurden dabei zu sein?


W.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#29Ungelesener BeitragVerfasst: 09.08.2015 00:41 
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Die (nicht)Reaktion habe ich schon befürchtet.
Hatte in einem anderen Rahmen schon mal ähnlich agiert, mit gleichem Ergebnis..
Das war übrigens der Entschluss für mich , etwas dezentraler ranzugehen und generell den Fesselflug in den neuen Medien versuchen präsent zu halten + Versuch, mal wieder einen neuen Fesselflug-FMT-Bauplan an den Start zu bekommen.

Jeder hat auch mindestens einen guten Grund abzulehnen, der respektiert werden muss.
Aber fragen wir mal andersrum : wer kann denn gar nicht ?
Muss ja nicht einer alles machen, es reicht ja aus wenn man an einem Strang zieht :D

Viele Grüße,
Sebastian


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 Betreff des Beitrags: Re: Nachwuchs Zeugen
#30Ungelesener BeitragVerfasst: 09.08.2015 11:32 
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Hallo,

ich hatte auch nichts anders erwartet. Deshalb bin ich auch nicht enttäuscht über fehlende Reaktionen. Das ist eben der wesetliche Unterschied zum vergangenen Erfahrungen.

Ich hatte Mitstreiter.

Lieber Peter,

Du hast mit dem Thema:

"Wie zeugt man Nachwuchs?"
ein wichtiges Thema angeschnitten. Dafür bin ich sehr dankbar.

Aber, wie du feststellen kannst, ist das Interesse an der Erhaltung der Art nicht sehr groß.
Wo es allerding Beispiele in der Natur gibt, wo eine Art mit Begeisterung andere Arten zeugt ist mir nicht bekannt.
Da muss ich erst mal googeln.
Sicher ist aber.

Zeugt eine Art nicht die gleiche. Stirbt sie langsam aus.

W.


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