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 Betreff des Beitrags: Hintere Leine "zupft", zu lose?
#1Ungelesener BeitragVerfasst: 25.03.2012 22:13 
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Tach zusammen,

vor einiger Zeit habe ich nen Mini Peacemaker als Lassogeier-Bausatz ergattert. Nach ein paar Anfangsschwierigkeiten fliegt er jetzt ganz prima elektrisch. Wie ich das Problem mit der hinteren Steuerleine beschreiben soll, weiss ich nicht so recht.

Jedenfalls ist es so, dass die hintere Leine viel weiter nach hinten durchhängt als die vordere und dabei immer so leicht zupft, es ruckt deswegen zart in der Hand. Irgendwie scheint sie mir zu wenig Spannung zu haben und kann deshalb in der Luft "herumschlagen". Ich fliege eine leichte 25kg-feste Climax braided Kunstfaserschnur, damit bediene ich auch wesentlich schwerere Modelle als den Mini Peacemaker, der etwa 320gr wiegt.

Kann das sein, dass ich beim Motorseitenzug oder beim Seitenruder zuviel "nach außen" eingebaut habe, sodass sich das Modell mehr als notwendig "querstellt" und deswegen die hintere Leine auch zu lose aussieht? Das Seitenruder ist nach Plan eingestellt, beim Motorseitenzug sind es 3Grad.

Etwas hilflos,

Rüdiger


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#2Ungelesener BeitragVerfasst: 26.03.2012 19:14 
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Hallo,

es könnte auch sein das der Schwerpunkt deutlich zu weit vorne ist. Dann muss man im geradeausflug ziehen um das Modell auf Höhe zu halten. Dadurch ist dann mehr Spannung auf der vorderen "Höhenruder-" Litze und entsprechend weniger auf der hinteren "Tiefenruder-"Litze.
Was also in diesem Fall helfen würde ist, den Schwerpunkt nach hinten zu verschieben.
Wenn ich Recht habe ist Dein Problem im Rückenflug genau umgekehrt, also die vordere Litze hängt durch.

Grüße
Frank


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#3Ungelesener BeitragVerfasst: 27.03.2012 10:01 
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Hallo.

Mit dem, was der Frank schreibt, bin ich nicht ganz einig! Selbst wenn die vordere Höhenruderleine (wenn die vordere denn die Leine zum "ziehen" ist") ständig mehr belastet wird, dann wird dadurch die andere Leine nicht schlapp! Die muß dann vorher auch schon "schlapp" gewesen sein. Man muß ja davon ausgehen, daß die Ansteuerung vom Segment zum Ruder beweglich aber durch eine "starre" Schubstange erfolgt, da kann also kein "Längenunterschied" zwischen "hoch" und "tief" erzeugt werden. Die Verbindung von Segment zum Griff wird durch die Leine gegeben. Hier können natürlich Längenunterschiede zwischen den beiden Einzelleinen auftreten, die aber eigentlich ausgeglichen sind, sobald die Hand entsprechend "schräg" gehalten wird. Sonst wäre ein Geradeausflug nicht möglich. Das Modell würde ständig einen Vorwärts- oder Rückwärtslooping vollführen.

Es könnte zwar sein, daß wie von Frank beschrieben, eine extreme Schwerpunktlage die Ursache ist, daß die Höhenruderleine ständig etwas gezogen werden muß, aber ich denke, das Segment hat dann eine mechanische Begrenzung, es schlägt irgendwo an. Dadurch kann sich das Segment nicht weiter drehen, das Modell hängt an einer Leine und die andere wird "schlapp". Ich denke, daß ist die einzig mögliche Erklärung. Untersuch die Steuerung mal dahingehend, ob sich alles über 90° in alle Richtungen bewegen kann!

Gruß
Willi


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#4Ungelesener BeitragVerfasst: 27.03.2012 10:12 
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Hallo ihr beiden,

vielen Dank für Eure Überlegungen!

Das Modell lässt sich prima und sehr wendig steuern, insofern kommt eine ungewollte Begrenzung der Steuermechanik auch schon deswegen nicht in Betracht, weil der Effekt der "laschen" hinteren Leine auch schon im stationären Geradeausflug auftritt

Am Mini-Peacemaker ist die Höhenruderleine die hintere. Im Umkehrschluss zu Franks Gedanken müsste mein Modell jetzt zu schwanzlastig sein. Ein bisschen Blei werde ich vorne draufpacken, obwohl ich mir ganz sicher bin, den Schwerpunkt korrekt eingestellt zu haben.

Welche Effekte stellen sich denn nach Euren Erfahrungen alles ein, wenn die Einstellungen für das nach-außen-fliegen-sollen übertrieben sind, also in Bezug auf Motorzug und Seitenruder?

Viele Grüße,

Rüdiger


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#5Ungelesener BeitragVerfasst: 15.04.2012 23:36 
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Hallo zusammen,

mittlerweile habe ich mit verschiedenen Schwerpunktlagen experimentiert, es ergab sich keine Besserung.

Hat jemand noch Ideen?


Viele Grüße,

Rüdiger


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#6Ungelesener BeitragVerfasst: 16.04.2012 08:45 
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also ich schließe mich Schmacko an. Die mechanische Begrenzung kann aber auch durch eine geringe Schwergängikeit verursacht sein, die bei mir auch schon auftrat: wenn die Position des Einlaßes ungünstig ist, kann es, besonders wenn das Modell aufgrund des Seitenzuges "Schräglage" hat, also die innere Fläche vorschiebt, dort zu einem Leinenknick führen, mit dem Ergebnis geringer Schwergängikeit. Das ist besonders gut bei den Depronfliegern zu beobachten, die aufgrund des geringen Leinenzuges (kleine Masse->kleine Geschwindigkeit->kleine Zentrifugalkraft->geringer Leinenzug) sehr empfindlich hierauf reagieren. Für mich ist das die einzige logische Erklärung die als "Ferndiagnose" möglich ist.

PeterKa


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#7Ungelesener BeitragVerfasst: 16.04.2012 08:47 
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Hallo Rüdiger.

Ich glaube immer noch, dass es ein mechanisches Problem der Steuerung ist!

Hast du mal das Modell an den leadouts (das deutsche Wort fällt mir gerade nicht ein) festgehalten und einfach nach unten baumeln lassen? Dann die Steuerung bewegen, geht sie wirklich leicht und ohne irgendwo zu hakeln? Kannst du die Ausschläge voll in beide Richtungen machen, ohne das sich irgendetwas schwergängig anfühlt. Es kann ja sein, daß das Segment frei dreht, aber daß die Leine im oder am Flügel schwergängig ist. Z.B. wenn man Stahldraht-leadouts hat und diese am Flügelende in Röhrchen führt die recht lang sind, dann ist es schon des öfteren vorgekommen, dass die Drähte aufgrund des Zuges des Modells in den Röhrchen klemmen oder zumindest sehr schwergängig sind. Am Boden läuft es einwandfrei, aber sobald das Modell in der Luft ist und die Leine die leadout-Drähte etwas nach hinten zieht, dann fangen die an zu klemmen. Draht besser nur in Ösen führen, bei Litze passiert dieses Klemmen eigentlich nicht.

Wenn das alles nicht der Fall ist, dann würde ich die Leinenführung mal "extrem" nach hinten versetzen oder/und dem Motor mal einen kräftigen Aussenzug verpassen. Ausprobieren, was dann geschieht!
Mehr fällt mir im Moment auch nicht ein.

Gruß
Willi


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